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Artikel: Crossover - ade
Heiko Jahr
Beim Handel mit ge(b)rauchten Pfeifen stößt man zwangsläufig auf das Problem, daß der Vorbesitzer einen Tabak geraucht hat, der deutliche Spuren in der Pfeife hinterlassen hat, die allein mit der Alk-Salz-Methode nicht zu vertreiben sind. Also habe ich mit Pfeifen, aus denen ich bewußt exzessiv RB ohne große Zwischensäuberung geraucht hatte, experimentiert.
Das beste Ergebnis lieferte folgende Vorgehensweise:
- Pfeife komplett bis auf das Holz vorsichtig räumen. Damit man dabei das Holz nicht schädigt, ist es notwenig zwischen einzelnen Räumstufen den cake immer wieder mit Alk anzulösen.
- Rauchkanal von Holm und Mundstück mit Alk säubern bis die Reiniger wirklich keinen (!) Schmutz mehr annehmen. Dabei wirkt es unterstützend wenn man den befeuchteten Reiniger in Salz tunkt.
- Nun die klassische Alk-Salz-Anwendung in Brennkammer und Holm. Wobei ich bemerkt habe, daß es nichts bringt, wenn man das ganze über Nacht stehen läßt, 2 - 3 Stunden reichen völlig aus.
- Und nun der Clou: Kopf- und Holmbohrung mit Olivenöl einstreichen, ein halbes Stündchen stehen lassen und sie dann sorgsam auswischen.
Nach dieser Tortour läßt man die Pfeife mindestens einen Tag stehen und raucht so dann, gaaaaanz vorsichtig eine halbe Füllung reinen VA (der den Olivengeschmack vertreibt) und man kann sagen:
Crossover - ade! :-))
(07.08.2002)