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Pfeifentabak: Indianischer Tabak Kinik Kinik
Bernd Winter
Ich war diese Woche in einem indianischen Restaurant in Frankfurt essen. Es gab Bison, Hirsch und Süsskartoffeln.
Zum Abschluss gab es eine Friedenspfeife. Da alle am Tisch anwesenden mich mehr oder weniger heftig schubsten musste ich als Pfeifenraucher also ran und das Ding anfeuern.
Nun. Ja. Äh.
Eine Erinnerung an Tee, Marihuana-Geruch, Salbei und anderen Kräutern machten sich am Tisch breit. Der Tabak, der laut Auskunft der Bedienung »Kinik Kinik« genannt wird war sehr lecker aber total anders als man sich einen Tabak herkömmlich vorstellt.
Inhaltsstoffe sollen diverse Gräser, Baumrinden und Kräuter sein. Schmeckte auch so. Die Nase und der Kopf waren danach frei, selbst die Lunge - einen tiefen Zug konnte ich mir nicht verkneifen - war danach weit geöffnet und das Atmen war ein leichtes.
Einzig der Geschmack der offensichtlichen ätherischen Öle der Kräuter wie z.B. Salbei war nach einer halben Stunde etwas auffallend nachzuschmecken.
Aber durch aus sehr lecker! Irgendjemand schon mal etwas von diesem Tabak gehört?
(12.06.2004)