zurück
Reiseberichte: Reisebericht eines Preußen
Frank Nicolai
Seit langer Zeit war es mein Wunsch, Köln zu sehen; die Orte zu beschauen, von denen
Niedecken singt... Dass es nun endlich dazu kam und das aus ganz anderem Grunde, das kam so:
Ich fand eines schönen Tages eine Newsgroup namens d.a.f.t. und lernte dort Menschen
kennen; Freunde zum Teil, die mein Hobby teilten und sich etwas mitzuteilen hatten. So kam
es, dass man sich traf und ... bla bla bla ...
Also packte ich letzten Freitag ein paar Pfeifen, meinen Sohn und die Zahnbürste ein und
fuhr gen Südwesten - Manfred L. lud mich ein, sein Pfeifenparadies zu besuchen.
Nun, man hört und liest Vieles; aber nur weniges glaubt man, wenn man es nicht sieht. Zwar waren meine Erwartungen groß, hatte ich doch schon den Grashof und Heinrichs in Leipzig gesehen - wovon sollte das noch getopt werden? Ha, ich lass mich doch nicht einschüchtern!
Ich doch nicht!
Doch spätestens, als ich bei Frau Schmitz (Linzbach) im Laden stand, stand meine große Klappe still (und das soll was heißen!). Urgemütlich fand ich es. Ich gab Frau Schmitz meine Tasche, reckte und streckte mich und dann, dann krabbelte ich Manfred hinterher erst mal in den Keller. Dort ist der Humidor eingebaut, dessen "Bewacher" Herr Schmitz jun. ist. Nach der Begrüßung erst mal einen Espresso trinkend schwatzte ich mit ihm ein ganzes Weilchen. Er hat das Zigarrenmachen vom Tabakpflücken bis zum Wickeln in Cuba gelernt - und es war selbstverständlich, dass er auch während der ganzen Zeit an einer (für mich) riesigen Zigarre nuckelte. Zwischendurch bediente er die Kundschaft, die recht zahlreich da unten im Keller erschien. Was mir sehr positiv auffiel war, dass es nie den Anschein hatte, als wolle er irgendjemandem eine Zigarre verkaufen. Völlig ungezwungen ließ er die Kunden durch die Regale streifen, wenn jedoch Fragen auftauchten wie: "Ich habe 1960 mal eine Zigarre geraucht, die war braun und etwa so lang." dann suchte er mit dem Kunden nach Entsprechendem. Das war - zumal für mich als Laien - sehr beeindruckend. Nun gut, der Espresso war ausgetrunken, das Pfeifchen aufgeraucht; wir krabbelten aus dem Keller wieder ans Tageslicht... Denn oben (also ebenerdig) war das zu finden, was ich zu betrachten mir vorgenommen hatte: Pfeifen.
Beim ersten Blick über die Wände des Ladens fielen kaum besondere Pfeifen auf - zentral stand ein Tisch mit - nun ja - sagen wir: Anfängerpfeifen. An den Wänden die üblichen Stanwell- und VAUEN-Serien. Hinter Glas - wie immer - ein paar Dunnies. Und an allen noch freien Stellen standen Schwarze Schubkästen; mannshoch übereinander. Und wer bei Linzbach ist, sollte sich die Zeit nehmen, sich Schub für Schub herauszuziehen und sich an den Pfeifen freuen - auch wenn er genau weiß, dass er nichts kaufen wird. Wir wurden während der gesamten Zeit von einem Mitarbeiter betreut; und betreut heißt hier wirklich betreut; es war klar, dass wir (ich) nichts kaufen werde, aber er hat mit Geduld und Wissen fast alle Fragen beantwortet, die wir ihm stellten; und wenn er etwas nicht wusste, dann gab er das auch zu. (so z.B. die Graduierung und Markierung der G. Jensen-Pfeifen) Ab und an nahm sich Frau Schmitz Zeit, sich zu uns zu stellen und mit uns zu plaudern. Man muss sich das so vorstellen, dass im Eingangsbereich des Ladens das Tagesgeschäft und die Laufkunden bedient wurden und wir relativ ungestört im hinteren Ladenteil in den Schubkästen wühlen konnten. Frau Schmitz hatte viel zu tun an jenem Samstag-Vormittag, denn er Laden war gut besucht. Zurück zu den Kisten, den Pfeifen. Hmm, ich gebe zu, es hat mich verwirrt, was ich dort alles sah und in der Hand hatte. Bitte erlasst es mir, Euch alle Markennamen aufzuzählen - ich würd sicherlich die eine oder andere vergessen. Nur eines: Hände weg von den Ballebys! Die sind meine ;-) Ich gebe es zu: ich habe mich in diese Pfeifen verliebt.
Irgendwann - es waren seit dem Betreten des Ladens bereits um die 2 Stunden vergangen - gesellte sich Frau Schmitz ganz zu uns. Und - ob ihr es glaubt oder nicht - der Frau zuzuhören ist wie ein Bad. Von dieser Art sollten Lehrer sein: Viel Wissen und eine ganz unauffällige Art, es weiterzugeben. Kein erhobener Zeigefinger. Ganz nebenbei habe ich erfahren, dass sie nicht nur bei Dunhill lernte (was ich wusste), sondern dass sie auch bei Oldenkott gearbeitet hat und die Porsche-Pfeife noch kennt, als sie dort gebaut wurde. Wir haben uns lange über das Beizen (schwarzbeizen) von Pfeifen unterhalten (ich hab mir sagen lassen, dass die gebeizten Pfeifen erwärmt werden über einem Bunsenbrenner, damit sich die Poren des Holzes öffnen und die Farbe aufnehmen können - die Beize sollte 3 bis 4 mm tief in das Holz eindringen) und auch ausführlich über das Sandstrahlen und Rustizieren.
Später dann standen wir gemeinsam an der Tabakbar und fachsimpelten über Tabak. Sicherlich gibt es auch "Main-Stream"-Tabake bei Linzbach, das Hauptaugenmerk richtete sich jedoch auf die K&K-Tabake; die Rattrays, McConnels, Ashtons etc. schienen mir komplett zu sein. Auch einige Olsens waren da - so kam es, dass ich Frau Schmitz vom Kong Frederick Full erzählte, von dem sie sich begeistert eine Probe nahm. (Dabei ist ihr aufgefallen, dass der Full und der in D. erhältliche Mild die gleiche Seriennummer haben).
Mir fiel es sehr schwer, mich von Frau Schmitz zu trennen, vom ersten Laden in einer Reihe, die mich die Reise nach D-Dorf auf mich nehmen ließ.
Nachdem wir - zugebenermaßen auf Manfreds Drängen hin - Linzbach verlassen haben fuhren wir nach Köln zu Peter Heinrichs.
Schon allein die Fahrt in diese Stadt ließ meine Augen leuchten; jemand, der wie ich BAP nicht nur kennt, sondern wirklich liebt, kann verstehen, dass ich ein Ortseingangsschild, auf dem "Köln" steht als "Kölle" lese, den Neumarkt nur "Nümaak" nennen kann und beim Pieter op dä Plaat stund. Ich war ja vorgewarnt: das Haus als solches sieht regelrecht lächerlich aus: wie kann sich so ein schmales Hemd von Haus "Haus der 10.000 Pfeifen" nennen? Das wäre so, als nenne ich mein Abwaschbecken Geschirrspüler. Doch wenn man erst mal zur Tür herein ist... Ich sah erst mal wenig; das heißt: eigentlich viel - nämlich: viele Menschen. Der Laden war gerappelt voll. Zu voll für meine Begriffe. Irgendwo unter den durch Herumwuselnden soll dem Vernehmen nach auch Peter Heinrichs gewesen sein :-)
Ernsthaft: Manfred führte mich erst einmal die Treppe hoch zum Pausentisch. Dort saßen eine Reihe älterer und anderer Herren herum, alle an ihren Pipken nuckelnd und schwatzen von der "guten alten Zeit" (das war damals, als der WDR gegründet wurde, wie man den doch recht lautstark geäußerten Berichten der aal Männer entnehmen konnte.) Zwischen den Tisch- und Sesselbeinen lagen ein paar unscheinbare Papiertüten herum. Darinnen jedoch weniger unscheinbar etliche Dunnies, Estates in zum Teil erbärmlichen Zustand. Manfred schoss den Vogel ab: Auf die Bemerkung eines der alten Herren, dem offensichtlich der Inhalt der Tüte gehörte, dass er die Pfeifen nicht so sehr pflege, weil er doch mehr als 50 hat, konnte Manfred sich nicht enthalten, ihm ins Gesicht zu sagen, dass er nicht so schlampig sei. --- ich weiß gar nicht, warum dieser WDR-Gründer kein Wort mehr mit uns wechselte ;-)
Irgendwie schaffte Manfred es trotz des wahrhaften Chaos im Laden, den Schlüssel zu dem Schrank mit den Schätzchen vom Peter H. zu ergattern und so konnten wir relativ ungestört in den Schränken wühlen (wobei das ein dummes Wort ist - dem andachtsvollen Gesichtsausdruck, den ich dabei hatte, nicht angemessen). Ich habe Etliche Pfeifen in der Hand gehalten, die ich mir Zeit meines Lebens nicht werden kaufen können; aber trotzdem: es gibt auch Leute, die in Kunstausstellungen gehen, ohne je mehr als einen Kunstdruck an der Wand hängen zu haben. Es ist einfach wunderbar, Pfeifen in der Hand zu halten, im Licht von allen Seiten anzusehen, sie anzufassen und das glatte Holz zu fühlen und sich einfach nur an der Schönheit zu erfreuen. Manfred kennt sich ja dort recht gut aus - er wusste ganz genau, in welcher Schublade das Superpfeifchen schlummerte ... ein Pfeifchen, das den Gebrauchtwert meines Autos übersteigt... Lasst uns bitte nicht darüber diskutieren, ob sie es wert ist; aber so etwas anzusehen und anzufassen macht wirklich Freude.
Während unserer "Pfeifenschau" gesellten sich zwei junge Männer zu uns, die sich als profane Kenner des Fachs zu erkennen gaben. Und was daft zum Teil hier für uns darstellt, spiegelt sich im RL wieder. Als wir tags darauf in Niederaußem waren, erschienen die beiden ebenfalls und wir verbrachten den Nachmittag zusammen. Dazu nachher mehr.
Erst einmal begleitet mich wieder nach unten. Dort seht Ihr also die berühmte Tabakbar - auf der alle Heinrichs-Tabake in Dosen stehen und zum Kosten und Testen vorhanden sind - nein, sein sollten. Ich empfand es als herbe Enttäuschung, dass genau die Sorten, die meiner Gier ins Auge gefallen waren, _nicht_ dabei waren; das heißt: die Dosen waren da, allerdings: leer. Und der Mensch, der dort als Bedienung stand, fertigte mich reichlich oberflächlich ab. Das soll hier mal ruhig als einziger Kritikpunkt so stehen bleiben; ich denke, wenn weniger Stress gewesen wäre, wäre er mir nicht so pampig gekommen. So jedenfalls bin ich wieder nicht dazu gekommen, den Curly zu rauchen :-(
Die Wände sind mit Pfeifen tapeziert. Auch hier findet man in Gesichtshöhe das Übliche, die aktuellen Serienpfeifen aller wichtigen Hersteller; besonders ausgestellt sind ein paar Jahrespfeifen und Schnäppchen. Doch man sollte sich unbedingt der Mühe (?) unterziehen und auf den Knien durch den Laden krauchen. Denn all den Manfreds dieser Welt sei Dank: hier unten schlummern Schätze. Zwischen Pfeifen, die es wirklich verdient haben, hier unten, fern von allen Blicken zu hausen findet sich ab und an schon die eine oder andere, die man als Schnäppchen ergattern kann. Glück habt Ihr allerdings nur dabei, wenn Manfred A. oder Manfred L. vergaßen, wo im Laden sie ihre Schätze versteckt haben ;-) ---> wie Eichhörnchen, denen nicht mehr einfällt, wo sie ihren Wintervorrat vergruben - und wir Menschen wundern uns dann im Frühjahr, dass mitten im Garten eine Eiche wächst.
Da wir sehr knapp mit der Zeit waren konnte ich bei Weitem nicht alles bewundern, was bewundernswert gewesen wäre. Zumal es - wie schon mehrfach erwähnt - sehr voll war und ich immer Gefahr lief, mir entweder die Hände breittreten zu lassen oder aber in den Ruf zu kommen, den Frauen unter die Röcke... ;-)
Irgendwann war es soweit und Manfred zog den widerstrebenden Frank an den Ohren aus dem Laden; die Zeit reichte nicht einmal für ein "Bess demnähx"
Aber ich wusste ja: es würde Sonntag werden :-) Und Niederaußem wartet auf mich.
Wir haben uns getrennt, als mich Manfred aus dem Haus der 10.000 Pfeifen zerrte. Soll ich Euch vom Abend bei den Portugiesen berichten? Welch merkwürdige Gläser es dort gibt? In denen immer roter Wein drinnen ist, obwohl man mehrfach das Glas austrank. Komische Gläser sag ich Euch.
Komisch war mir nun leider am Sonntag morgen gar nicht zumute. Irgendwas hämmerte immer innen an meine Stirn und mein Magen... ach reden wir nicht mehr davon ;-)
Niederaußem liegt irgendwo "im Grienen" - etwas von der Stadt entfernt. Als Manfred mit dem Auto in die Buckelpiste einbog, die uns dem Ziele nahe bringen sollte war ich mir erst nicht sicher, ob er nicht in die Irre führe; gegenüber das aus allen Rohren dampfende Kraftwerk ließ mich daran zweifeln. Aber ich kann Euch beruhige: wenn Ihr durch die Türen des Chateau Henri getreten seid, vergesst Ihr eh Eure Umwelt :-)
Ihr betretet Hallen - ob sie Euch heilig werden werdet Ihr erst wissen, wenn Ihr dort wart!
Gleich am Eingang wurden wir begrüßt - von einer der Töchter des Hausherren. Es war schon erstaunlich zu sehen: Kaum kam ein Kunde zur Tür herein, wurde er begrüßt und in vielen Fällen hieß es: "Tag Herr XYZ - wie immer? 200 Gramm Nummer 100?"
Wir - also Manfred und ich - wurden begrüßt mit dem Hinweis, das da schön zwei wären von uns. Auf der Couch saßen Willi A. und Andreas B; rauchend und redend. Ich versorgte meinen Sohn mit mitgebrachtem Spielzeug und schaute mir in aller Ruhe die Auslagen an - ab und an ein Wort mit den anderen drei daftlern wechselnd oder meinem Sohn etwas erklärend. An dieser Stelle möchte ich ein dickes Lob an die Heinrichs loswerden: Matthes (mein Sohn) langweilte sich in keiner Minute seines Aufenthaltes im Chateau. Die Heinrichs-Töchter kümmerten sich um ihn (und die anderen anwesenden Kinder), verteilten Spielzeuge und Pfeife (sic!) aus Plast mit Brausepulver. Stolz wie ein König wanderte Matthes mit der Pipe im Mund durchs Haus :-) [Pfeifenrauchende Väter werden mir zustimmen, dass es nicht gerade eine Freude ist, mit dem Kind in einen Pfeifenladen zu gehen um zu stöbern. Hier ist es anders. Sicherlich ist das "gut fürs Geschäft"; aber es steckt auch eine gehörige Portion ungespielter Freundlichkeit und Freunde am Beruf (der Berufung) dahinter. Ich habe heute noch einmal bei Heinrichs angerufen und mich dafür bedankt.]
Wie bereits bei Linzbach und Heinrichs in Köln; die Masse an schönen Pfeifen verschlägt mir (noch immer) die Sprache. Ich könnte jetzt den Rutzen abschreiben, um alle vorhandenen Pfeifenmarken aufzuzählen - das könnt aber langweilig werden ;-)
Irgendwann wurde er herangeschleppt: der berühmte Akkordeon-Koffer - und auf dem Teppichboden ausgeschüttet. Nun wurden erwachsene Männer zu Kindern; zu Jäger und Sammlern. Wie das ausgesehen hat? So:
und so:
... Ich kann Euch nicht aufzählen, was die anderen fanden (vor allem Willi und Andreas hatten mehr Pfeifen als sie das Haus verließen), mir stach irgendwann eine Pfeife ins Auge. Das ist mir schon bei Heinrichs in Leipzig passiert: Man meint, alle Pfeifen in allen Regalen gesehen zu haben und dann, plötzlich taucht _sie_ auf, die eine, die man meinte. Mir rief eine Tom Eltang zu (nein, sie brüllte!) Kauf mich, kauf mich! --- > wer kann dem schon widerstehen?
Während wir wie die Zigeuner auf dem Boden hockten und in den Pfeifen wühlten (im Übrigen; alles Estates) kamen die beiden jungen Männer dazu, die wir tags zuvor schon in Kölle kennerlernten und gesellten sich dazu. Mir scheint, sie wurden auch fündig :-)
Das alles ohne Stress und Hektik - mal abgesehen davon, dass sich einige Kunden von unserer sehr freien Art der Pfeifensuche irritiert fühlten, so dass Peter irgendwann uns bat, die Kiste wieder einzuräumen ;-)
Dann hieß es plötzlich: wir gehen hoch. Neben dem kleinen Museum, das Peter Heinrichs dort eingerichtet hat, kann man dort wunderbar in riesigen, lederbezogenen Lehnsesseln versinken; Kaffee trinken, Pfeife oder Zigarren rauchen und klönen, bis die Sonne untergeht oder der Laden dicht macht - je nachdem, was früher passiert.
Ab und an mal einen Blick in Richtung Sohn, der mit den Kindern des Nachbartisches unter jenem spielte und gefachsimpelt, was das Zeugs hielt :-) Die beiden jungen Männer setzten sich dazu und wir hockten fast bewegungslos (wenn man von den notwenigen Bewegungen beim Pfeiferauchen mal absieht) fast 3 Stunden da oben rum - ganz unbeeindruckt von all den anderen Leuten, die zur Kaffeezeit dann zahlreich erschienen.
Wann immer es seine Zeit erlaubte kam Peter an unseren Tisch und redete ein bissel mit; bis es ihn wieder in die untere Etage trieb, wo das Geschäft lief. Er war ein ganz anderer als noch tag zuvor im Kölner Laden - er kam mir vor, wie sein ruhiger Zwillingsbruder ;-) Ne echte kölsche Jong halt mit einem wunderbaren Humor und vielen Lachfältchen trotz des sicherlich nicht leichten Jobs.
Ach so, ja... hätt ich beinahe vergessen: Ich habe - obwohl die Tabakbar ja offen war (und besser gefüllt als im Kölner Laden) - erst gegen Mittag die erste Pfeife geraucht; weil Andreas meinte, das sei gut gegen den Kater :-) Und?! Es half!
Jedenfalls: es war ein wunderschöner Tag da draußen in Niederaußem. Wir ließen uns nicht stören von dem Sturm und dem peitschenden Regen - das war draußen. Wir da drinnen genossen uns, die Pfeifen und den Tabak und die plätschernden Gespräche. Es war wunderbar.
Nun hab ich Euch erzählt, wie es mir im Fernen Westen ergangen ist und welch großartige Tage ich erlebt habe. Aber ich habe mit keiner Silbe erwähnt, wer es uns ermöglicht hat, ein so schönes langes Wochenende zu erleben. Das waren natürlich vor allem Manfreds Frau und seine Tochter, die sich um Matthes kümmerten, wenn ich mit Manfred "auf Tour" war, die uns bekochten und Matthes bemutterten und die es in Kauf nahmen, dass ich ihren Ehemann und Vater fast vollständig in Beschlag nahm in diesen Tagen. Ich möcht' auch Andreas und Willi danken für die netten Stunden - vor allem Andreas für das herzlichste Lachen der Welt, dass man sicherlich noch in der Nähe des Kölner Doms gehört haben wird und Willi für die unglaubliche Ruhe, die dieser Mann ausstrahlt - das ganze Gegenteil von mir ;-)