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Reiseberichte: Thessaloniki
Heinz Schwarzkopf
Um es vorweg zu nehmen: Thessaloniki ist in pfeifologischer Hinsicht gänzlich unterbelichtet, um nicht zu sagen: Ödland!
Man sieht in der Öffentlichkeit zwar erheblich mehr Raucher als bei uns, allerdings fast ausnahmslos Anhänger der Zigarette oder - allenfalls - der Cigarre.
Obwohl wir das Zentrum der Stadt sehr intensiv erkundeten, konnte ich keine nennenswerten Tabakläden entdecken, von Pfeifengeschäften gar nicht zu reden. Es verwundert daher nicht, dass mich allenthalben erstaunte Blicke trafen und Kinder ihre Eltern augenscheinlich befragten, was ich denn da wohl im Munde führte...
Abgesehen von diesen erschreckenden Zuständen konnten wir der Stadt viel abgewinnen, ist es doch die nach Athen zweitgrößte Stadt Griechenlands mit bedeutender Universität und - teilweise - sehr sehenswerter Architektur. Wie überall in der Levante pulsiert das Leben von früh bis sehr spät, der Verkehr ist mehr als dicht, Taxifahrten konkurrenzlos billig und das Essen in den zahlreichen Trattorien der Altstadt hervorragend und günstig (man zahlt für 2 Personen mit Vorspeisen, Grillteller und offenem Hauswein selten mehr als 25 EUR.
Das Wetter um diese Jahreszeit ist angenehm mild - von 20 - 25 Grad - und die Sonne zeigt sich auch nicht gerade von der scheuen Seite. Bei guter Sicht kann man auch einen Blick auf den Olymp werfen.
Wenn schon keine Pfeifen, so lassen sich doch in den unzähligen Boutiquen und Geschäften modische Kleidung und vieles andere mehr zu attraktiven Preisen erwerben.
Wenn man dann noch das Glück hat, einen der günstigen Flüge nach Thessaloniki zu erstehen, sollte man dieser Stadt durchaus einen Besuch abstatten.
Fotos befinden sich auf meiner HP:
Heinz Schwarzkopf
(13.11.2004)