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Darmstadt Bohn

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Darmstadt - Tabak Bohn

Tabak Bohn GmbH
Inh. R. u. H.Krämer
Rheinstr.16
64283 Darmstadt
Tel. 06151/25070

Stephan Beeck:

Tabak Bohn ist ca. 2 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum, dem Luisenplatz gelegen. Der Laden ist von außen recht unscheinbar, auch wenn ein großes Fenster mit Pfeifen und eine überdimensionierte Tabak-Pfeife (gleichzeitig das stilisierte Firmenlogo) zu sehen ist.

Der Laden mißt vielleicht 4 x 10m, ist aber recht gut sortiert, was Pfeifen und Zigarren angeht. Man bekommt Stücke von Stanwell, Peterson, Dunhill, Nording, L'Anatra, Savinelli, Ascorti, Caminetto, MdP und andere Hersteller. Leider sind die meisten - wie in Deutschland üblich - mit Filter.

Das Tabakangebot ist sehr sorgfältig ausgewählt und umfaßt die K&K- sowie die gesamte Aylesbury-Palette. Was nicht da ist, wird bestellt.

Frau Krämer kümmert sich rührend um einen und hat stets für alle Fragen ein offenes Ohr.

Mittlerweile ist der Laden zu einer Art "Stammhändler" geworden und wenn man nicht zuviel Erwartungen an besondere Freehands und andere ausgefallene Pfeifen hat, so kann man diesem Laden getrost einen Besuch abstatten. Zumindest ich bekomme dort alles, was ich brauche.

(11.01.2006)

Chris Bauer:

Heute war ich seit mehreren Jahren mal beruflich in Darmstadt und hatte dabei auch einen Besuch von Tabak-Bohn eingeplant. Das Geschäft liegt - einfach zu finden - in der Rheinstraße / Kreuzung Grafenstraße, nur wenige 100m vom Luisenplatz entfernt.

Im Geschäft waren die Besitzerin sowie eine Mitarbeiterin zugegen. Ich wurde gleich angesprochen wie man mir weiter helfen könne. - Pfeifen und Tabak war die Antwort und die Mitarbeiterin führte mich in den hinteren Bereich des Ladens zu den Pfeifen. Man findet dort die gängigen Serienpfeifen von Stanwell, Vauen, Savinelli, etc. sowie auch einige Einzelstücke z.B. ältere Jahres- / Weihnachtspfeifen. Als nächstes wurde ich gefragt, wie viel die Pfeife kosten dürfe. Da ich selten Pfeifen für mehr als 100 Euro kaufe, teilte ich dies mit und die Mitarbeiterin begann mit der Beratung im entsprechenden Preisbereich, öffnete mir die Schubladen und versuchte mir Pfeifen zu empfehlen. Einige wie z.B. die "Pfanne" von Stanwell sind für mich recht interessant, da ich sowieso plane diese noch anzuschaffen. Was mich etwas störte war, dass die Mitarbeiterin die Mundstücke ohne Drehung aus dem Pfeifenkopf - mit kräftigem Ruck - herauszog. Ich meinerseits drehe immer nach rechts ... nunja ... Dann fand sich auch nicht die Pfeife, welche mich für heute wirklich begeistern konnte. Die schönen Exemplare hatten doch nicht immer das Finish welches ich mir gewünscht hätte bzw. Fehler im Mundstück, Kratzer im Holz usw. Die Beratung ging mit meinen Vorstellungen auch nicht ganz konform. Eine Pfeife die mir gut gefiel wurde aussortiert, da sie eher "für einen alten Mann" geeignet sei. Ich fand Form und Schwung dieser Stanwell-Bent recht elegant. Dann durfte ich mich aber endlich doch alleine umschauen, da die "Belegschaft" nebenbei etwas zu Mittag essen wollte. Als ich zur nächsten "Pfeifenwand" ging, wurde ich mit den Worten gestoppt: "Da sind nur Pfeifen über 400 Euro - die wollten Sie doch nicht ..." - na ja - man hätte ja mal schauen können. Ich ging dann die Schubladen bis 100 Euro noch mal durch und schaute einige Pfeifen auch genauer an. Bei einer klebte der Filter im Mundstück fest und die Bohrung war recht verstaubt. Schon kam der nächste Kommentar der Besitzerin: "Lassen Sie "die" oben liegen - die muß ich jetzt polieren". - "Genau" sage ich und dachte "Die hat's auch 'mal nötig". Was die Besitzerin aber meinte wurde im nächsten Satz klar: "Fassen Sie doch nicht so viele Pfeifen an". - Das hatte ich ja noch nie gehört! Zwischenzeitlich war eine Stanwell Relief Bent OFi, welche mir gut gefallen hatte auch schon wieder weggeräumt (schade) und die nun oben liegende Pfeife wurde am Rock der Besitzerin poliert. Ich fragte dann noch nach Tabak (Dunhill Aromatic hätte mich nach den D.A.F.T - Bewertungen mal interessiert) - den hatten sie aber nicht, da der nicht "ginge" - zu besten Zeiten hätte man 1 oder 2 Dosen im Jahr verkauft.

Man schickte mich dann noch weiter (in die Grafenstraße), nur ca. 50 m entfernt von Bohn zu einem "besseren Kiosk" - der hätte sicher Pfeifen die mir gefallen sowie auch Dunhill Tabake, da es dort fast nur solche gäbe.... Dort angekommen stand eine Auswahl von ca. 20 Serienpfeifen Stanwell / Vauen dort. Die Tabakauswahl war eher gering - man orientiert sich dort eher am Zigarettenraucher - was sich auch schon am kalten Rauch dort erahnen ließ.

Somit war Darmstadt pfeifologisch ein Reinfall. Da lobe ich mir doch Geschäfte wie Dan Pipe oder Herr Rauch in Wetzlar - dort wird man freundlich und zuvorkommend bedient.

Demnächst geht's nach Köln zu Peter Heinrichs. Das Haus der 10.000 Pfeifen sowie Chateau Henry stehen auf dem Programm. Ich freue mich schon drauf. Bericht folgt.

(05.07.2006)

Peter Friedl:

die Beobachtungen - stetes Abwischen der Pfeifenköpfe sogar schon auf bloßes Anschauen hin - kann ich nur bestätigen und möchte ergänzend hinzufügen, daß bei Tabakberatung bezüglich der zahlreichen Hausmischungen bei 3 verschiedenen Tabaken kam "Ein sehr guter Tabak, den raucht mein Mann auch immer." Bei Fragen nach Zubehör wie etwa Pfeifenfeuerzeugen kommt dann stets "Wenn Sie was Gescheites wollen, da müssen Sie schon anlegen."

Auch fühlte mich da insgesamt nicht wohl und gehe da nicht mehr hin.

(08.11.2006)

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