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Bang

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S. Bang

Manfred Arenz

Seit 1970 fertigen die heutigen Inhaber Per Hansen und Ulf Noltensmeier Freehands unter dem Namen eines ehemaligen Tabakwarenhändlers, S. Bang.

Bang-Pfeifen haben sich seit dieser Zeit durch innovatives Design und höchste Qualität einen Spitzenplatz unter den Freehands weltweit erobert. Dies ist leider, gerade in den letzten Jahren, nicht ohne Auswirkungen auf den Preis der Pfeifen geblieben.

Preise

300.- bis 1750.- Euro

Markierungen

S. Bang Copenhagen - "Handmade in Denmark" auf dem Holm zusätzlich codiert: Qualitätsstufe

Qualitäten (aufsteigend)

sandgestrahlt, glatt matt in Goldbraun, glanzpoliert Rot bis Orange. Code (aufsteigend bei glatten Modellen): 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, Einzel-Nummer

Kurzbeschreibung

handwerklich perfekt gearbeitete Freehands, oft Bulldog- und Kugel-Modelle (sogenannter Bang-Stil).

Das Mundstück besteht aus hochwertigem Kautschuk ohne Filter und ist perfekt gearbeitet. Oft ist der Übergang Holm/Mundstück mit Hölzern oder Silber verziert.

Die Pfeifen sind kittfrei und weisen in den höheren Qualitäten eine perfekte, enge Maserung auf.

Fazit

Eine große Marke für dänisches Freehand-Design mit teilweise bestechend schönen Maserungen. Leider sind die Preise mittlerweile auf fast unverschämtes Niveau gestiegen. Rauchen lassen sich alle Bang`s tadellos, aber in der gleichen Qualität haben andere Freehander mit zivileren Preisen bereits aufgeschlossen.


Bilder

Ein Modell mit Einzelnummerierung von Per Hansen

(Manfred Arenz, 11.02.2009)

Eine Einzelnummer-Bang mit Silberkappe und Holm-Hülsenverstärkung. Zusatzstempel mit Jahresangabe, sowie PH (Per Hansen).

(Manfred Arenz, 30.12.2008)

Eine Bang "B"

(Manfred Arenz, 20.07.2008)

Gang-Bang ;-)
Oben eine Freehand Grade "6",
unten eine Einzel-Nr.-Bang

(Manfred Arenz, 20.12.2007)

Im Bild ist eine typische Bang zu sehen: Kugelförmiger Kopf mit perfekt gearbeitetem Übergang zu einem 6-fach facettierten Holm, der mit einer Buchsbaum-Applikation abschließt.

Die Maserung ist regelmäßig und perfekt, aber etwas breiter. Diese Pfeife der Qualität "9" kostete im Jahre 1983 ca. 450.- Euro

(Manfred Arenz)

Sandgestrahlte Freehand-Bulldog mit Horneinlage im Mundstück

(Manfred Arenz)

Eine S. Bang aus den frühen Tagen dieser Firma.

Geschätzter Herstellungszeitraum: Zwischen 1970 und 1975. Diese Bent kann man ruhigen Gewissens als "Giant" bezeichnen, die Höhe des Kopfes beträgt etwas über 7 cm. Der obere Rand des Kopfes besteht aus Naturborke. Das Mundstück besitzt einen dünnen Metallzapfen, der eine Holmbohrung mit geringem Durchmesser zulässt. Durch diesen Kunstgriff ist die Wandstärke des Holms trotz der schlanken Ausführung beträchtlich.

Signum S.Bang, Copenhagen, Handmade in Denmark Grade: 4

(Mehr war wegen der für S. Bang Pfeifen verhältnismäßig "schlechten" Maserung nicht drin)

(Thomas Schoke)

Diese S. Bang-Pfeife wurde um 1975 von Michael Thorhauer hergestellt.

Wie einige andere Pfeifen, die unter dem Markennamen "Bang" vertrieben werden, trägt sie das Signet des Künstlers. Das Straight Grain ist sehr gleichmäßig und kontrastreich, das Holz hat keine Fehler.

Der Neupreis dürfte heute etwa 1000,- Euro betragen.

(Thomas Schoke)

Die Pfeife soll nur 2x gefertigt worden sein und ist im Vergleich zu den "Neuen" sehr kräftig von dickem Holz. Das Zwischenstück ist echtes Hirschhorn.

Ich habe sie als Zufallsentdeckung gefunden; sie lag über 10 Jahre in einem Tabakladen in Düsseldorf. Den Preis habe ich um 25 Prozent herunterhandeln können; dennoch ist es meine derzeit teuerste Pfeife.

(Jan Peter Theurich)

Eine der höchsten Grades von Bang - eine "D". Zudem noch mit dem Stempel "UN" für Ulf Nortensmeier versehen. "Copenhavn" ist noch mit C gestempelt - Pfeifen nach den 70ern wurden mit "Kopenhavn" gestempelt.

(Manfred Arenz)

(Heinz G. Martinek)

(Heinz G. Martinek)

(Karl-Heinz Krebs)

Eine Bang mit typischem Silberring, die Maserung ist bei einem Grade No 6 nicht so berauschend wie die Raucheigenschaften...

(Manfred Arenz)

Eine Bang der obersten Kategorie mit Einzelnummer: 0622 Diese Halfbent hat den typischen Bang-Schwung in der Linienführung

(Manfred Arenz)

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