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Bargiel
Manfred Arenz
Phillippe Bargiel ist der letzte Meerschaumpfeifenmacher, der seine Stücke auf traditionelle Weise herstellt: z.B. abschließend mit Walrat behandelt. Er arbeitet ausschließlich nach den durch seinen früheren Arbeitgeber Sommer überlieferten Methoden – komplette Fertigung aus der Hand, weniger tief ausgeführte Kopfbohrung mit rund nach oben ausgeführtem Rauchkanal, Buchsbaumschraube zum verbinden des Holmes mit dem Mundstück, Endschleifen mit Schachtelhalm, Endbehandlung mit Wachs und anschließend Walrat, Mundstück mit Rundbohrung und aus synthetischem Bernstein.
Preise
ab 200 bis ca. 700 Euro, figural geschnitzte Spitzenstücke auch höher.
Markierungen
keine
Qualitäten
Je nach Größe und Anzahl von Einschlüssen im Meerschaum. Die Einschlüsse sollen nach dem Verfärben des Meerschaumes durch Rauchen nicht mehr sichtbar sein – Pfeifen aus optisch reinem Meerschaum beginnen bei 350 Euro. Nur mit Normalbohrung erhältlich.
Kurzbeschreibung
Für Sammler und Liebhaber von Meerschaumpfeifen sicher ein Muß, die Verfärbung der Pfeife ist tatsächlich gleichmäßiger, wenn auch nicht unbedingt schneller als bei üblichen Meerschaumpfeifen. Beim Reinigen des Rauchkanals sollte Vorsicht walten, damit die Bogenbohrung sich nicht im Kopf durch den Reinigergebrauch durchgräbt. der punktförmige Rauchkanalaustritt im etwas dicken Mundstück ist gewöhnungsbedürftig.
(11.12.2004)
Bilder
Im Bild eine eher klassisches Modell
(Manfred Arenz)