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Bari
Manfred Arenz
Bari wurde um 1951 von Viggo Nielsen in Kolding gegründet, nach ein paar Jahren stieg Viggo auf die Danish-Design Welle um, welche durch Stanwell initiiert wurde.
Bis zum Verkauf des Unternehmens 1978 stieg die Zahl der Mitarbeiter bei Bari auf bis zu 33, unter anderem arbeiteten Viggo`s Söhne Kai und Jörgen bis 1975 mit. Viggo Nielsen und Kai Nielsen fertigten ab 1978 unter eigenem Namen Freehands in Faaborg, Jörgen fertigt wenige Pfeifen in Norwegen.
In der Zeit von 1978 bis 1993 gehörte Bari der Hamburger Tabakfabrik van Eicken, in dieser Zeit arbeiteten unter anderem Age Bogelund und Helmer Thomson .
1993 übernahm Helmer Thomson das Unternehmen, um fortan Serienpfeifen mit Hand-Finish zu fertigen.
Bari-Modelle waren und sind nie reine Freehands, sondern werden in Serien maschinell vorgedreht.
Die seltenen Einzelstücke sind nicht mit dem Namen Bari versehen, sondern mit dem Designer-Namen (z.B. Age Bogelund, Helmer Thomson) versehen.
Preise
Serienpfeifen liegen bei 50.- bis ca. 150.- Euro,
ein Einzelstück kann bis ca. 375.- Euro kosten.
Markierungen
"Bari" auf dem Mundstück
"Bari" + Serienbezeichnung im Halbkreis (ab 1993) + "Handmade in Denmark" auf dem Holm
Modelle aus der Zeit 1978 - 1993 tragen den Schriftzug "Bari" und die Serienbezeichnung in gerader Schrift auf dem Holm.
Während die älteren Modelle noch mit Ebonit-Mundstücken und bevorzugt ohne Filter gefertigt wurden, stellt Helmer Thomson seine Pfeifen meist mit 9mm-Acrylmundstücken her.
Das Design hat von eher ausgefallenen zu mehr moderaten Formen mit vermehrt Zierringen gewechselt.
Fazit
Bari ist (wie Stanwell/Jensen) eine solide und preiswerte Serienpfeife.
Bilder
Im Bild oben eine Bari "Mandarin" aus den 80ern.
Das originelle Modell ist eine Fullbent mit schräger Kopfbohrung und ohne Filter - eine urgemütliche und leichte "Büropfeife".
Unten ein neueres Modell mit Filterbohrung und Acrylmundstück, ebenfalls eine solide Gebrauchspfeife.
(Manfred Arenz)
(Frank Navissi)