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Bittl

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Joachim Bittl

Gerhard Bug

Joachim Bittl, Jahrgang 1965 ist gelernter Fleischermeister und Betriebswirt.

In Sachen Pfeifenbau ist er also ein sogenannter Seiteneinsteiger, welcher sich 2004 der Herstellung von schönen Rauchgeräten verschrieben hat.

Als passionierter Pfeifenraucher hatte Ihn die Machart von schönen Pfeifen regelrecht in den Bann gezogen und kurze Zeit später regte sich dann sein innerer Drang, eigene Unikate herzustellen.

Es war für Ihn ein Hochgefühl, dass er dabei seiner ureigenen Manier und Kreativität freien Lauf lassen konnte.

Die Technik der Pfeifenherstellung brachte er sich überwiegend selbst bei, möchte aber auf keinen Fall verschweigen, dass Ihm Gerhard Wilhelm in den Anfängen oft mit guten Ratschlägen zur Seite gestanden hat, analog denen eines Mentors.

Anfänglich begnügte sich Joachim Bittl mit WENIGEN, vorgefertigten Kanteln, was aber letztendlich keine Herausforderung mehr darstellte.

Ab 2007 begann er mit mit der Herstellung von Pfeifen für den Verkauf, welche bis heute auf seiner eigenen Homepage zu begutachten sind.

Alle Pfeifen sind Kittfrei und auf das Kaschieren von Spots wird verzichtet.

Das verwendete Plateauholz stammt aus Italien und für die Mundstücke wird bissfreundliches Ebonit oder Acryl verwendet.

Seit KURZEM hat er sich der Herstellung von MORTAS gewidmet, ergo außergewöhnliche Pfeifen aus uraltem Mooreichenholz.

Rauchgeräte aus dem Hause Bittl werden, je nach Wunsch, für 9mm Filter, oder o.Fi. gefertigt.

Als Logo wird auf der Holmunterseite ein JB in Schreibform verwendet.

Die Preise bewegen sich zwischen 60 EUR und 150 EUR

Sämtliche Unikate werden im Zweibackenfutter und an der Schleifscheibe bearbeitet, danach farblich gebeizt, mit Leinölfirnis versiegelt und am Ende mit Canaubawachs poliert.

Meine ersten 2 JB's ersteigerte ich vor ca. 1,5 Jahren im Ebay, der Name Bittl war mir damals völlig unbekannt.

Nachdem ich diese "Zwei" mehr als günstig ersteigern konnte, ist mir sofort deren absolute Verschiedenheit und die enorme Genauigkeit der Verarbeitung (Bohrung u. Übergänge der Mundstücke) aufgefallen!

Bei vielen Pfeifenbauern ist stets eine gewisse "Unverkennbarkeit" vorhanden, die man bei Joachim Bittl m.E. vergeblich sucht!

Die SHAPES der Pfeifen sind m.E. gewollt verschieden gehalten, dauerhafte, sich wiederholende Merkmale fehlen, obwohl sie stets aus der "gleichen Hand" kommen!

Inzwischen besitze ich außer den Bruyerpfeifen auch eine "MORTA" und eine "Olive"!

Fazit

Tolle Pfeifen, ich habe bis dato noch keinen Kauf bereut!


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Bilder

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

(Gerhard Bug, 30.12.2008)

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