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James T. Cooke
Jörg Lehmann
Viele, die mich kennen, wissen, dass ich kein großer Freund sandgestrahlter Pfeifen bin. Wenn ich hier einen Pfeifenmacher vorstellen möchte, dessen Besonderheit sandgestrahlte Pfeifen sind, hat das den Grund, dass bei diesen Pfeifen nicht gestrahlt wird, um noch etwas zu "retten", sondern das Sandstrahlen als eigenständiges, gestalterisches Element anzusehen ist:
James (Jim) T. Cooke und seine Frau Diana fertigen in den Wäldern von Vermont Pfeifen an. Cooke gilt heute als der Meister des Sandstrahlens schlechthin. Er strahlt jede Pfeife mehrfach, bei jedem Arbeitsgang verwendet er 3 verschiedene Medien zum Strahlen. Diese Prozedur dauert oftmals bis zu 8 Stunden. Da Cooke an dem schmerzhaften Carpal-Tunnel-Syndrom leidet, fertigt er nur wenige Pfeifen an. Diese Pfeifen gelangen faktisch nicht in den Handel und bei Pfeifenshows werden sie in der Regel schon vor dem offiziellen Beginn verkauft. Ein besonders schönes Exemplar ist in der Ausgabe Fall 2003 des Magazins Pipes & Tobaccos (S. 22) abgebildet (Bent-Poker-Variante). Die Pfeifen sind gestempelt mit: J.T. & D. Cooke, handcut, Vermont. Cooke verwendet Acrylmundstücke aus eigener Fertigung, die erstaunlich bissfreundlich daherkommen. Am Mundstück befindet sich auch noch ein weiteres Markenzeichen, das "Ying-Yang-Symbol". Die Neu-Preise liegen bei ca. 500.- USD.
Meine Cooke kann hier angeschaut werden: http://www.rz.fh-ulm.de/~jlehmann/cooke_bilder01.htm
Auch wenn die Form sicher nicht jedem gefallen mag, vermitteln die Bilder doch einen Eindruck von der Sandstrahl-Kunst Cookes.
Bilder
(Jörg Lehmann)