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Don Carlos

Don Carlos
Karl-Heinz Krebs
Unter dem klangvollen Namen einer Oper von Verdi vertreibt der italienische Pfeifenmacher Bruto Sordini seine handgemachten Einzelstücke. Seine Liebe zur klassischen Musik findet sich auch im Logo und Grading seiner Pfeifen wieder.
Zusammen mit Guidi Giancarlo gründete Sordini 1983 die Firma Ser Jacopo. Doch ihm verlangte nach mehr Eigenständigkeit und so machte er sich 1990 unter dem Namen Don Carlos selbständig. Seine Frau ist Mitinhaberin der Firma.
Bruto Sordinis Pfeifen sind absolut handgefertigt. Er bevorzugt klassische Formen, die auch mit Applikationen aus Silber, Gold oder Edelhölzern verziert sein können. Besonders edle Stücke ziert ein handgetriebener Silberring in den das Logo der Firma, ein Dirigent, eingearbeitet ist.
Die Oberflächen seiner Pfeifen sind glatt oder rustiziert, die Kopfbohrung bleibt frei von Einrauchpaste und Beize. Als Mundstücksmaterial dient Acryl. Das Holz für die Pfeifen bezieht er aus Korsika, Kalabrien und Sardinien.
Jedes Jahr verlassen rund 2000 Pfeifen die Werkstatt von Bruto Sordini. Kennzeichen der Pfeifen sind ein weißer Querbalken auf Holm oder Mundstück, seit Ende 2000 auch ein Notenschlüssel.
Grading:
1 Note, rustizierte Oberfläche ab 130 €
2 Noten, glatte Oberfläche mit Silberaplikation ab 250 €
3 Noten, glatte Oberfläche Strait Grain ab 350 €
Absolut makellose Pfeifen, die zusätzlich mit "Chorale" gestempelt sind, können auch schon einmal 2000 € kosten.
(22.08.2004)
Bilder
Eine Lovat mit extra langem Holm (20cm), solch große Kanteln bergen meist kleine
Löcher,
weshalb dieses Modell fast nur in rustizierter Variante angeboten wird.
(Manfred Arenz, 01.04.2009)
Don Carlos, 2 Noten
Fatta a Mano in Italia
(Martin Östreicher, 30.12.2008)
(Karl-Heinz Krebs)