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Garbe

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Ingo Garbe

Manfred Arenz

Ingo Garbe fertigte in den 70er Jahren als einer der Ersten Handmade-Pfeifen in Deutschland.

Nach einiger Zeit verlegte er sein Domizil nach Dänemark. Er hat den Ruf eines eigenbrötlerischen Künstlers, seine Pfeifen wurden in einigen Museen als handwerkliche Kunstobjekte ausgestellt.

Preise

ab ca. 300.- bis 2500.- Euro, nur glatte Modelle

Markierungen

Ingo Garbe kreisförmig auf der Holmunterseite, ein winziges Runen-"G" auf der Mundstückunterseite.

Qualitäten (aufsteigend)

schwarz gebeizt (selten), rot , braun und orange gebeizt.

Kurzbeschreibung

Eigener "Garbe"-Stil, eher unauffällig in Form und Finish, keine Zierelemente wie Ringe etc. Das Mundstück ist ausschließlich aus hochwertigem Stangenkautschuk, ohne Filterbohrung. Die Pfeifen sind kittfrei, winzige Spots werden stehen gelassen. Modelle mit außergewöhnlicher Straight-Grain-Maserung werden hell gebeizt.

Eine Ingo Garbe kann man an der perfekten Form der Pfeife; aber vor Allem beim Fühlen der samtigen Oberfläche erkennen. Die Raucheigenschaften sind erstklassig! Garbe ist die Form der Pfeife wichtiger als die Maserung. Natürlich strebt auch er tolle Maserungen an; manchmal, wenn die Form nicht abänderbar ist, fertigt er eine Pfeife auch gegen die Maserung. In den Formen seiner Pfeifen ist Garbe sehr konservativ, fast stur. Er legt auf die Bewahrung seines eigenen Stils mehr Wert als auf kurzlebige Modegags. Dies, und sein Beharren auf die reine Form, hat ihm den großen Durchbruch außerhalb Europas verhindert.

Eine Understatement-Pfeife für Kenner und Liebhaber.


Bilder

Eine kleinere Pot Variation mit gescheiteltem Kopf/Holm

(Manfred Arenz, 07.09.2009)

Links eine uralte Ingo Garbe, noch mit "Ingo G." gestempelt, rechts ein sehr harmonisches und typisches Shape

(Manfred Arenz, 06.06.2009)

Hier ein prachtvoll gemaserte Chimney-Lovat, die allerdings 2 versteckte sandpits aufweist - was bei Ingo G. nicht unüblich ist ...

(Manfred Arenz, 12.09.2008)

Eine klassische Canadian mit rundem Holm von Ingo Garbe.

Die Pfeife ist trotz ihrer 19cm Länge federleicht, und Dank des optimal angepassten Mundstückes ermüdungsfrei im Mund zu halten. Dass sie trotz ihrer Länge auch ein Straight Grain besitzt, erfreut den Besitzer zusätzlich.

(Manfred Arenz)

Eine leicht von der klassischen Form abweichende Pot.

(Manfred Arenz)

(Manfred Arenz)

Nach Ingo Garbes eigenen Worten von ihm im Jahr 1970 gefertiges Meisterstück. Absolut perfektes und fehlerfreies Straight Grain in vollendeter Verarbeitung und außergewöhnlicher Größe (ca. 25 cm).

Die Pfeife war anläßlich einer Präsentation bei Pfeifen Diehl in München ausgestellt.

(unverkäufliches Eigentum von Ingo Garbe - Photo von Helmut Stult)

Hier eine kleine Prince von Ingo Garbe, zierlich in der Form und meiner Meinung nach absolut gelungen! Der Holm ist oval ausgeführt, das Füllvolumen mittelgroß.

(Manfred Arenz)

Ein typisches Modell von Ingo Garbe, leicht geschwungen und mit vierfach gescheiteltem Kopf.

(Manfred Arenz)

Eine Ingo Garbe mit Supermaserung und harmonischer Form, sehr großvolumig und ca 17 cm lang.

(Manfred Arenz)

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