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Gubbels - Big Ben - Hilson
Manfred Arenz
Die niederländische Firma Elbert Gubbels stellt pro Jahr mit die meisten Pfeifen weltweit her (ca. 250000 Stück), ist aber unter ihrem Firmennamen weitgehend unbekannt.
Pfeifenrauchern sind eher die Markennamen der Gubbels-Pfeifen geläufig:
- Hilson
- Big Ben (ehemals aus Belgien)
- Amphora Royal Dutch
- Tatoo
Des weiteren werden etliche Serien im Lohn für andere Marken gefertigt, hauptsächlich für Händlerketten (beispielsweise die John- Aylesbury 2000).
Bei Gubbels herrscht weitestgehend automatisierte Fertigung vor, von Handmade kann allenfalls beim Finish der Pfeifen gesprochen werden.
Preise
15,- bis 250,- Euro
Markierungen
Serien - und Markenname + Modellnummer auf dem Holm,
auf dem Mundstück: goldenes "B" (Big Ben),
goldene Silhoutte eines "H" (Hilson),
goldfarbige Krone (Royal Dutch)
Qualitäten
von der sandgestahlten 15 Euro-Pfeife über lackierte Modelle bis zu hell gebeizten Sondermodellen ist alles vertreten.
Das Mundstück ist aus Acryl und meist mit Filter.
Kurzbeschreibung
Massenware mit teils originellen Modellen. Für die Preise ordentliche Qualität, allerdings selten Spitzenpfeifen.
Bilder
Im Bild oben eine schwarz lackierte Big Ben der Serie Barbados.
Die Lackqualität ist hitzefest, die Raucheigenschaften annehmbar, wenn man die Pfeife nicht zu oft "fordert".
Eine Jackentaschenpfeife für unterwegs, Maserung ist keine erkennbar, Kittstellen sind wahrscheinlich.
Unten eine Canadian von Hilson der Serie Cesare di Borgia.
Die Pfeife ist Jeansfarben gebeizt und anschließend klarlackiert.
Leider ist das Finish sehr empfindlich, seitlich ist schon die Farbe abgeschliffen und der Lack wirft nach einmal zu heiß Rauchen bereits Blasen.
(Manfred Arenz)
(Arno Vogt)