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Jan Harry
Manfred Arenz
Jan Harry Seiffert ist sozusagen erblich vorbelastet: Sein Onkel ist Nachfahre von Kapp (& Peterson), aufgewachsen ist er als Sohn des Raucherwaren-Importeurs Seiffert.
Erste Gehversuche im Pfeifenbau unternahm Jan Harry als Pennäler bei Tao, nebenbei gewann er Erfahrungen im elternlichen Betrieb.
Zuerst mit Reperaturen beschäftigt, lernte er dann das Pfeifemachen nach dem Tod des Vaters in befreundeten Betrieben wie Tao / Svendborg, Savinelli und Peterson (er entwarf z.B. die Modelle "Hudson" und "Mycroft").
Den Durchbruch als Pfeifenmacher schaffte er 1993, seitdem gestaltet er jährlich ca. 100 Pfeifen (unterbrochen von einer Krankheit 1998 - 1999).
Weiter ist er mit Pfeifen-Reperaturen und Musik beschäftigt (seine Instrumente versieht er z.B. mit Schlagbrettern und Einstellknöpfen aus Bruyere).
Preise
100.- bis 300.- Euro
Markierungen
Jan Harry-Schriftzug + Herstellungsland + "Freehand" + Grade auf dem Holm.
Das Mundstück ist aus Kautschuk, und meist mit Filter.
Kurzbeschreibung
Ein neues Gesicht auf dem deutschen Freehand-Markt, eine eigene Richtung hat er nach meiner Meinung bisher noch nicht entwickelt.
Bilder
Im Bild eine Jan Harry mit Cumberlandmundstück, schön gemasert und auffallend leicht.
Leider hat der Kopf 4 kleine Kittstellen, die auffällig sind.
Im Preis war diese Pfeife recht günstig.
(Manfred Arenz)
Klassische Billiardform mit auffälligem Mundstück und sehr guten Raucheigenschaften.
(Reimar Goldbach)