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Uwe Jopp
Manfred Arenz
Uwe Jopp lebt in der Nähe von Dresden und begann schon in der Schulzeit mit dem Pfeife rauchen.
Inspiriert durch einen Bericht über Joura und durch sein Hobby Drechseln traute er sich Ende 2003 an das Pfeife bauen. Zu seinen Lehrmeistern gehörten Joura, Barbi und Former - sowie Tipps von Wilhelm, Wallenstein, Haettich und Mummert.
Seit 2005 beschäftigt ihn die sogenannte Bogenbohrung des Holmkanals
(mit der freiere Formen des Holmes und ein geraderes Treffen des Rauchkanals im Brennraumboden möglich sind).
Hier hat er sehr viel Initiative eingebracht, und dies ist sein "Know-how" und mittlerweile auch sein "Markenzeichen". Solche Bogenbohrungen fertigt z.B. auch Ser Jacopo oder Brebbia,
allerdings ist bei diesen der Rauchkanaldurchmesser höher als üblich oder bei Jopp!
Ein solcher Bohrer besteht im Prinzip aus einer festen, gebogenen Welle,
auf die wie bei einer Halskette bewegliche, aber in sich verhakte "Krönchen" aufgezogen werden. Diese "Krönchen" werden auf der Welle angetrieben, und so kann man jeden Radius mit der entsprechend gebogenen Welle bohren ...
Jopp versucht, möglicht schöne Maserungen zu fertigen; und graded nach der Anzahl von Spots.
Preise
130,- bis 300,- Euro
Markierungen
Germany - Saxonia - "Jopp" in einem Oval - 1-5 Sterne als Grade unten am Holm
Qualitäten
(geplant : sandgestrahlt), glatt in braun - rot - orange
früher: a,b,c... - jetzt 1-5 Sterne als Grade
Kurzbeschreibung
Oft Dublin- oder Bent-Formen mit oft langem Holm, meist als Bogen horizontal oder vertikal
ausgeführt.
Das Mundstück ist aus Ebonit - sowie mit als auch ohne Filter erhältlich.
Originelle Formen, schöne Maserungen und gute Verarbeitung, Handmades für faire Preise.
(10.02.2008)
Links
Homepage von Uwe Jopp
Bilder
Im Bild eine sogenannte "Welle" (oder "Halbmond") mit
ausgekehlter Fläche zum Holm hin - eigentlich eine Apple, wirkt aber wie eine Dublin-Freeform.
Viel Schwung und doch grazil!
(Manfred Arenz, 10.02.2008)