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Karl-Heinz Joura

Karl-Heinz Joura
Manfred Arenz
Karl-Heinz Joura ist einer der Männer der ersten Stunde, die in Deutschland Freehand-Pfeifen herstellten. Seit 1974 fertigt er in Handarbeit meist Straight-grain Pfeifen, bei denen er bevorzugt Kugel- oder Ovalformen variiert.
Preise
ab 175,- bis mehrere tausend Euro
Markierungen
"Joura" + "Freihand" auf der Holmunterseite,
das Mundstück trägt meist einen Goldpunkt (ältere Stücke) oder seinen Namenszug in Gold
Qualitäten
fast ausschließlich glatte Stücke in straight grain, sehr selten sandgetrahlt.
Das Mundstück ist aus Kautschuk und ohne Filter.
Kurzbeschreibung
Bevorzugt rundliche Formen entlang einer Top-Maserung, die sich wie angegossen in die Hand schmeicheln.
Zusatz (30.12.2008)
Mittlerweile hat Joura wieder sangestrahlte Pfeifen (Hell gestrahlt) im
Programm, die er bei Former strahlen läßt.
Durch den Erwerb einer Drechselbank hat er seine Formpalette erweitert,
z.B. fertigt er jetzt auch Rhodesians.
Links
Bilder
Eine typische Joura: die Kopfform auch am Holm definiert, hochkant-ovaler Holm,
asymetrischer Sattel am Mundstück
(Manfred Arenz, 30.12.2008)
(Manfred Arenz, 20.12.2007)
Im Bild eine sehr seltene sandgestrahlte Joura, die es laut Rutzen und anderen Quellen gar nicht geben dürfte.
Das Mundstück trägt keine Markierung, auf der Holmunterseite ist auf einem plangefrästen Stück "Joura" und "Freihand" eingestanzt.
Diese Pfeife ist von der Rauchphysik her eine Offenbarung :-)
Vielleicht ein Modell aus seiner Anfangszeit?
(Manfred Arenz)
Im Bild ein älteres Modell von Joura, ohne Kennzeichen am Mundstück oder Grade. Die Maserung ist gleichmäßig, aber nicht optimal - eher geflammt.
(Manfred Arenz)
(Michael Karrengarn)
(Jörg Lehmann)
Eine Joura Grade A mit schönen Birdeyes.
(Manfred Arenz)
(Heinz G. Martinek)
Zwei typische Formen von Joura - rund und mit einem gewissen Schwung
(Manfred Arenz)
Eine Vulcano - Form aus der Infinity Reihe
(Manfred Arenz)
(Michael Karrengarn)
(Michael Karrengarn)