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Lorenzo

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Lorenzo

Manfred Arenz

Die Firma Lorenzo wurde bereits um 1900 von Gebrüdern Lana gegründet, richtig populär wurde die Marke aber erst seit 1950, als Lorenzo Tagliabue die Firma leitete.

In dieser Zeit entwickelte Tagliabue einen eigenen Stil: Robuste, dickwandige Modelle, die oft "in die Hand" designed waren und meist als Standpfeifen ausgeführt wurden.

Diese Stücke waren gutmütig zu rauchen und vor allem bei Männern mit kräftiger Statur beliebt.

Nach dem Tode Tagliabues 1987 wurde die Marke leider regelrecht verramscht, die heutigen Pfeifen sind lieblos zusammengedrechselte Kittmonster, die niemandem zu empfehlen sind.

Preise

25.- bis 75.- Euro

Markierungen

Lorenzo + Herstellungsland + Serienbezeichnung auf dem Holm, auf dem Mundstück: zilisiertes rotes "L"

Die Pfeifen wurden leicht mit Firnis lackiert, der beim Rauchen aber nicht abblätterte oder Blasen warf.

Qualitäten (aufsteigend)

glatt in Braun, Rot oder Orange

Das Mundstück ist aus Kautschuk und für Deutschland mit Filter, der Biß ist vergleichweise kräftig ausgeführt.

Kurzbeschreibung

Pfeifen für "stämmige" Raucher, eigener Stil mit handfreundlichen, robusten Formen.


Bilder

Virtuoso, 7156

(Martin Östreicher, 22.06.2008)

Olivenholzpfeife mit Meerschaumeinsatz
(Die Pfeife wurde mir damals als "Lorenzo Brazil" verkauft. Eine entsprechende Markung ist aber nicht vorhanden.)

(Martin Östreicher, 22.06.2008)

Im Bild eine alte Lorenzo, typisch dickwandig und stämmig, aber ordentlich zu rauchen.

(Manfred Arenz)

Eine Lorenzo neueren Datums, eine typische Billigpfeife: handwerklich alles andere als perfekt, aber immerhin rauchbar und geschmacklich in Ordnung.

(Manfred Arenz)

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