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Erik Nørding
Thomas Schoke
Auch Erik Noerding hat das Handwerk der Pfeifenherstellung hauptsächlich bei W. Ø. Larsen gelernt.
Zunächst führte er bei Larsen nur Reparaturen an Pfeifen durch und lernte so den handwerklichen Teil von der Pike auf. Bald zeigte sich, daß Erik Noerding außerdem ein begabter Designer war.
Später arbeitete der Autodidakt Noerding mit vielen anderen dänischen Pfeifenmachern zusammen, unter anderm Poul Ilsted, Tao und P. H. Vigen.
Noerding machte sich alsbald selbständig und gilt als äußerst rührig und geschäftstüchtig. Er war an mehreren Pfeifenfabriken beteiligt und seine geschäftlichen Aktivitäten sind vielschichtig und nicht durchschaubar.
Wirkliche Handmades von ihm gibt es heute fast keine mehr; in seiner Fabrik werden unter dem Namen "Noerding" jährlich mehrere zehntausend Pfeifen hergestellt. Noerding hat es verstanden, die Marktpreise für seine Produkte trotz weitgehender Serienfertigung beinahe auf dem Niveau von Handmades zu halten. Deshalb werden seine Pfeifen in Deutschland nur noch selten angeboten und noch seltener gekauft.
Das Hauptabsatzgebiet für Noerdings Pfeifen ist seit einigen Jahren Amerika.
Aus Noerdings Fabrik kommen sowohl Pfeifen mit nahezu klassischer Form wie auch Freehands aller Größen und Formen. Viele Pfeifen tragen Verzierungen, von Silber- oder Edelholzringen über Bambus bis zu kunstvoll gestalteten Mundstücken aus mehreren Sorten Acryl.
Signum
Noerding - Made in Denmark, silbernes "N" auf dem Mundstück
Spitzenstücke mit goldenem "N" auf dem Mundstück
Filter
Nur für den deutschen Markt
Bilder
Diese kleine Bent von Erik Noerding habe ich um 1985 erworben. Schon damals erfolgte die Fertigung bei Noerding arbeitsteilig weitgehend mit maschineller Unterstützung.
Noerding stempelt diese Pfeifen auch nur mir "Made in Denmark" und verzichtet korrekterweise auf den Ausdruck "Handmade".
Die Qualität dieser Pfeife ist dennoch untadelig, die Raucheigenschaften sind in Ordnung.
Da die Pfeife für den deutschen Markt produziert wurde, besitzt sie eine 9mm Filterbohrung.
(Thomas Schoke)
Im Bild oben eine sandgestrahlte 9mm Teil-Freehand in Horn-Form.
Diese Pfeifen werden relativ günstig für den deutschen Markt angeboten und haben für diese Preisklasse (ca. 50.- Euro) sehr gutmütige Raucheigenschaften.
Die untere Pfeife ist eine facettierte Apple aus der Freehand-Serie von Nording (Qualitätsgruppen aufsteigend von 4 - 19, hier eine "14").
Die Pfeife ist kittfrei und lebendig gemasert, kein Straight-grain sondern ein sogenanntes "Random-grain", welches auch seinen Reiz hat.
Pfeifen der Handmade-Serie von Nording haben oft eine sehr widerstandsfähige Hochglanzpolitur (kein Lack!), wie bei diesem Stück zu sehen ist.
(Manfred Arenz)
Ein kleines Horn
(Jan Peter Theurich)
Der Nørding "Entenschnabel". Woher der Name kommt ist unschwer zu erkennen.
Geraucht habe ich die Pfeife noch nicht, da sie mir dafür zu schade ist.
(Helmut Stult)
(Heinz G. Martinek)
(Karl-Heinz Krebs)
(Karl-Heinz Krebs)