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Hans Günther Noske
Manfred Arenz
Etwa seit 1997 fertigt Hans Günther Noske aus Mülheim/Ruhr Pfeifen der klassischen Linie,
sein Augenmerk liegt weniger in gewagten Shapes denn in der höchstmöglichen
Präzision in Linienführung,
Material und Rauchphysik jahrzehntelang bewährter Formen.
Wie bei Ingo Garbe oder auch alten englischen Highgrades sollen nur die Pfeifen
"sprechen",
keine Applikationen oder Gimmicks, wobei Herr Noske in seiner Formwahl vielleicht
sogar etwas konservativer als diese Vorbilder ist.
Nicht konservativ ist er bei der Auswahl des Mundstückmaterials:
Hier verwendet er Acryl (mit Teflonzapfen), wobei der Biß genau so penibel und
perfekt ausgeführt ist wie die ganze Pfeife!
Seine Pfeifen stellt Herr Noske am Bandschleifer her, kleine Spots werden als
Referenz an die Natur stehen gelassen, gekittet oder gepfropft wird nicht.
Preise
150,- bis über 500,- Euro (2009)
Markierungen
Handmade by H.G.Noske auf dem Holm
Qualitäten
gestrahlte und glatte Pfeifen (schrarz/braun/rot/orange), Filterpfeifen nur auf
Bestellung.
Applikationen werden so gut wie nie verwendet (höchstens ein dezenter Holmring).
Das Mundstück ist aus Acryl, der Biss hervorragend ausgearbeitet.
Kurzbeschreibung
Man kann seine Herausforderung in den Formen eine Pfeife suchen,
oder in der möglichst an der Perfektion nahen Ausführung bewährter Shapes - H.G.Noske geht den zweiten Weg.
Eine solche Pfeife kann man fast "blind" kaufen, sie raucht sich eben einwandfrei.
(01.04.2009)
Links
Homepage von Hans Günther Noske
Bilder
Hier ein schon fast "gewagtes" Shape, wohlproportioniert, schlanker langer Holm,
hübsche Maserung
und trotz des Acryl-Mundstückes ermüdungsfrei und ohne "Maulsperre" im Kiefer
haltbar.
(Manfred Arenz, 01.04.2009)