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Pfeifenform: Freehand
Bill Burney / Jörg Eichelberger
Jetzt kommen wir zu einer Kategorie, bei der ich das Unbeschreibliche zu beschreiben habe.
Fast alle der hier abgebildeten Formen haben gewisse besondere Merkmale, die sie von anderen Typen unterscheiden.
Bei der Freehandpfeife gilt, per Definition, unter anderem:
Der Pfeifenmacher erlaubt dem Holz die Form zu bestimmen, anstatt das Holz in ein vorgegebens Muster zu pressen.
Hierdurch entstehen Pfeifen, die eine Verbindung zwischen dem Können des Pfeifenmachers und dem Anspruch des Holzes ergeben.
Freehands sind wie die sprichwörtlichen Schneeflocken - jede ist unterschiedlich, einzigartig; ein Ausdruck der Handwerkskunst und der natürlichen Qualitäten des Holzes.

1. Freehands können gerade sein, sind jedoch gewöhnlich gebogen. Kopf und Holm können jede Form annehmen.
2. Freehandpfeifen sind oft mit einem Steckermundstück versehen.
3. Die Borke stammt von der Wurzelknolle und wird oft an der fertigen Pfeife belassen.
4. Ein Ebauchon oder Bruyèreblock mit Kopfbohrung und gebohrtem Rauchkanal, bereit zur Bearbeitung. Welches Meiterstück mag sich darin verbergen?
© Bill Burney www.aspipes.org
(17.02.2003)