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Michael Revyagin
Manfred Arenz
Michael Revyagin ist bislang in der Pfeifenliteratur kaum erwähnt, seine Einzelstücke haben jedoch durch Mund-zu-Mund-/Web-"propaganda" schon einen hervorragenden Ruf erlangt.
Der gebürtige Tschetschene Michael Revyagin lebt seit 1997 in Moskau, dort wurde er mit Erwachen der dortigen Pfeifenszene erst zum Pfeifenraucher, später über notwendige Reparaturen und dem Spaß am Verbessern um das Jahr 2000 zum Pfeifenmacher.
Michael Revyagin fertigt ausschließlich Einzelstücke und da wo möglich per Hand (so auch die Bohrungen), ein Grading oder sandstrahlen/rustizieren lehnt er ab.
Sein "uriges" Fertigungsverfahren kann im Web hier beobachtet werden:
http://www.mrpipes.ru/contacts.html
z.B. reibt er seine Pfeifen vor dem Finish mit Granatapfel ein (beim Einrauchen leicht zu erschmecken) oder bohrt die Kopfbohrung komplett per Hand...
Durch diese Handarbeit ist es ihm z.B. auch möglich, den Brennraum nicht-rotationssymmetrisch oval oder polygon auszudremeln.
Das ein oder andere Shape hat er schon der Freehandpalette neu hinzugefügt, wie zum Beispiel die "Biene" oder seine Horn-Interpretationen.
Preise (im Handel)
1000 bis 2000 Euro
Markierungen
"M.Revyagin " auf dem Holm,
einzelne Pfeifen besitzen einen Metallpunkt nebeneinander je auf Holm und Mundstück
Qualitäten
Nur glatte Modelle ohne Grading, mittlerweile Einzelstücke mit dem Shape ergänzender Teilrustizierung.\\
Das Mundstück ist aus Ebonit in bissfreundlicher Stärke und ausschließlich mit Normalbohrung, der Biss ist ausgekehlt.
Kurzbeschreibung
komplett von Hand gefertigte Einzelstücke eines im (positiven Sinne !) "Pfeifenverrückten", wegen der hohen Nachfrage schwer erhältlich und teuer ...
Eine Photogallerie findet sich hier auf der Homepage
Erhältlich
z.Zt nur im Web:
(Manfred Arenz, 08.08.2008)
Links
Bilder
Im Bild die sogenannte "Brobosis", ein Horn bei dem der Rauchkanal aus beiden Richtungen gebohrt wurde.
(Manfred Arenz, 08.08.2008)