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Johan Slabbert
Andreas Rosczich
Mittlerweile bin ich stolzer Besitzer von 5 Slabbert Pfeifen. Auf meiner Entdeckungsreise durch das Internet mit der Idee, alternative Holzarten für den Pfeifenbau zu finden, kam ich zu Johan Slabbert. Er lebt in Südafrika und hatte zu Beginn seiner Pfeifenbauzeit 1992 dort keine Möglichkeiten, an gutes Bruyereholz zu kommen. Er fertigt daher Pfeifen aus wildem Olivenholz, aus afrikanischem Blackwood, aus Black Hookthorne und Mopane Tropenholz an. Seine Shapes sind klassisch ausgerichtet. Zur Verzierung verwendet er teilweise Elfenbein, aber auch Wildschweinzahn und eine Kombination seiner Hölzer. Er baut vorzugsweise filterlose Pfeifen, auf Wunsch aber auch 9 mm Filterpfeifen. so auch in meinem Fall. Die Hölzer rauchen sich allesamt problemlos und müssen auch nicht erst eingeraucht werden. Das wilde Olivenholz wird etwas wärmer als unser Bruyere und lässt den Tabak etwas süsser schmecken, was reine Puristen wohl er abschrecken wird. Wer aber auch zur Abwechslung gerne mal Aromaten raucht, wird hier sehr glücklich werden. Die Pfeifen sind hervorragend verarbeitet, die Bohrungen zentriert und einwandfrei. Die aus Italien stammenden vorgefertigten Acrylmundstücke lassen etwas zu wünschen übrig, sind aber im Gesamtkonzept gut verträglich. Die Pfeife liegt um die 100 US-Dollar und kann über seine Homepage bequem mit Kreditkarte bezahlt werden. Der persönliche Kontakt über jobert@telkomsa.net ist aber allemal spannender.
(12.04.2004)
Bilder
(Andreas Rosczich)
(Andreas Rosczich)
(Andreas Rosczich)