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Suhr's Pibermageri
Manfred Arenz
Die Firma Suhr startete während des 2.Weltkrieges mit der Reparatur von Pfeifen, für eigene Modelle gab es in dieser Zeit kein brauchbares Holz. Mit dem Kunden Sixten Ivarsson wurde ein Pfeifenmacher gewonnen, welcher nach dem Krieg das dänische Pfeifenmacherhandwerk revolutionierte.
Sixten verließ kurz darauf Suhr und machte sich selbständig, Pfeifen wurden danach hauptsächlich unter der Leitung des neuen Vorarbeiters Poul Rasmussen hergestellt. Auch dieser stellte bald Freehands unter eigenem Namen her.
Bis wann die Firma Suhr bestand, ist mir nicht bekannt.
Markierungen
Suhr - Handmade in Denmark auf dem Holm,
auf dem Mundstück: Zur Hälfte rot-weißer Punkt (ähnlich wie später bei Anne Julie)
Kurzbeschreibung
Die ersten Freehands aus Dänemark, in dem zunächst erfolgreichen Fancy-Shape. Keine Markierung des Pfeifenmachers, es könnte also eine Rasmussen oder Ivarsson sein oder jemand unbekanntes ...
Anne Julie war mit Poul Rasmussen verheiratet. Nach dem
Tode von Poul 1968? hat Anne Julie Suhr's Pibemageri
weitergeführt. Wie lange ist mir unbekannt. Daher auch das gleiche Warenzeichen.
(29.11.2007)
Bilder
Im Bild eine typische Fancy-Form der frühen 60er Jahre, ein echtes Sammlerstück, das von alleine stehen kann. Leider ist die Wandung extrem dünn (ca. 2-3mm) .
(Manfred Arenz)