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Julius Vesz
Manfred Arenz
In Europa eher unbekannt, genießt der in Ungarn geborene Canadier Julius Vesz in den USA einen Status der mit Bo Nordh oder Ivarsson in Europa vergleichbar ist.
Weniger durch innovative Formensprache denn durch z.T. aufwendige Silberapplikationen an seinen Pfeifen und der Mär von angeblich 200-800-jährigem Holz, welches er für seine Topstücke verwenden soll (wer's glaubt, soll seelig werden! ;-))
Sammlerobjekte sind seine Pfeifen auf jeden Fall.
Vesz beschäftigt sich auch mit der Restaurierung von alten Pfeifen, hier gehört er zu den versiertesten seiner Zunft.
Preise
250 bis 13.000 Euro
Markierungen
"Julius Vesz – Hand Made" , Grade (in einem Kreis) und Shape-Nr auf dem Holm, auf dem Mundstück ein weißer Kreis.
Qualitäten
Rustiziert, sand, glatt. Die Topstücke sind oft mit verschiedenartigsten Applikationen versehen, das Mundstück ist aus Kautschuk oder Cumberland, zuweilen auch aus Kunststoff oder Bernstein und ohne Filterbohrung.
Kurzbeschreibung
Warum er in den USA so einen Kultstatus genießt, ist mir nicht ergründlich, seine Modelle erinnern mich ein wenig an Viprati.
Ansonsten fertigt er in den unteren Grades eher sehr gute Durchschnittsware…
(31.12.2004)
Klaus J. Pfeifer
Hinsichtlich der Qualität unterscheidet Vesz zwischen 'Hand Made' und 'Hand Cut', wobei die 'Hand Cut' zum einen gänzlich von Hand gemacht sind (sein sollen), zum anderen von besserer Holzqualität sind.
Gradierung von 3-9 und weiter A,B,C,D - jeweils im Kreis. 'Hand Mades' sind von 2-4 (im Kreis) gegradet. Zumindest meine Pfeife (Hand Cut, Circle 4)hat keine Shape-Nr., dafür das Herstellungsjahr (1997) auf dem Holm gestempelt. Der Silberring ist mit Namensgravur versehen.
(31.12.2004)
Bilder
Im Bild eine Fullbent mit rustiziertem Finish, Grade 2 und Shape 60.
Keine Superpfeife, aber guter Durchschnitt.
(Manfred Arenz)
Hand Cut 1997, Circle 4
(Klaus J. Pfeifer)