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Fritz Weller
Thomas Behrend
1930 in Würzburg geboren erlernte Fritz Weller nach dem Krieg den Beruf des Augenoptikers.
Nach Beendigung seiner Ausbildung arbeitete er erst im väterlichen Betrieb und später als
Verkaufsvertreter für die Firma Oldenkott. Hier erlangte er Kenntnisse über die Fertigung von
Pfeifen, die er im Tabakwaren-Fachgeschäft seiner Frau zur Durchführung von Reparaturen
nutzte.
Als Pfeifenmacher ist Fritz Weller erst seit ungefähr 11 Jahren tätig. Erst mit 66 Jahren
begann er selbst Pfeifen zu fertigen und das Erlernte gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung
kreativ umzusetzen. Weller-Pfeifen bestechen durch klare Formen und exakte Verarbeitung. Für
seine Pfeifen verwendet er Hölzer aus der Toscana. Maximal 15 Pfeifen verlassen
seine Werkstatt pro Jahr, was ihm die Zeit gibt, jede einzelne Pfeife mit viel Ruhe und Liebe zum
Detail zu fertigen.
Jede einzelne von Wellers Pfeifen ist ein handgearbeitetes Unikat. Durch das naturnahe Finish
wird die schöne Maserung des Holzes erst richtig zur Geltung gebracht - massive Gold- oder
Silberringe kommen nur äußerst selten zum Einsatz. Alle Pfeifen sind gebeizt, mit dünnem Schellack überzogen und dann wachspoliert.
90% aller Weller-Pfeifen haben eine Filterbohrung.
Als Applikationen werden Cumberland, Rosenholz oder ein Nickelring verwendet.
Markierung
die Pfeifen sind mit einem einfachen "W" gestempelt
Grading
ein Grading gibt es nicht
Preise
250 - 450 Euro
(14.12.2007)
Bilder
(Thomas Behrend)
(Thomas Behrend)
(Thomas Behrend)