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Pfeifen Schilde's American Dream No. 24
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Pfeifen Schilde's |
| Hersteller: | hergestellt für Pfeifen Schilde, Kohlhase & Kopp |
| Schnittbreite: | Cross Cut |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100g |
| Preis: | 13,55 EUR |
Ingo Gebert
Die Beschreibung des Tabaks auf der Dose lautet: "Die milde Virgina-, Burley-, Maryland-, Kentucky- Komposition. Mit einem Touch Black Cavendish und angereichert mit Hickory-Flavour. Typisch amerikanischer Cross-Cut. Der Tabak mit dem betörenden Duft."
Von dem ersten Ruhrpottstammtisch hatte ich mir, nachdem ich eine Probe vorher davon genossen hatte, eine Dose des American Dream mitgenommen. Nach dem Öffnen der Dose strömt einen ein intensiv süßlicher Geruch entgegen, ohne allerdings allzu aufdringlich oder künstlich zu wirken. Der Tabak lässt sich gut Stopfen, und glimmt dann recht gleichmäßig bei gelegentlichem Nachstopfen bis zum Ende durch. Nach den ersten Auftaktzügen kommt dann der Geschmack, der (fast) genauso ist wie die Geruchsprobe, heraus. Etwa nach der Hälfte des Rauchopfers kommt hat der Tabak dann seine endgültige Geschmacksintensität entwickelt. Zu keinem Zeitpunkt war ich des Geschmackes überdrüssig, auch ist der Tabak zungenfreundlich, beim Rauchen ohne AKF war kein Zungenbiss zu spüren, was ich von anderen stärker aromatisierten Tabaken nicht unbedingt behaupten kann.
Fazit:
Daumen rauf, wenn ich das nächste Mal in Essen bin, werde ich mir unter Garantie noch ein Döschen unter den Nagel reißen...
(06.02.2002)
Heinz-Jürgen Schweizer
Der American Dream präsentiert sich mittel- bis dunkelbraun in der 100g Klemmdeckeldose.
Das Blattgut ist langfaserig und ca. 5 mm breit geschnitten. Es befinden sich einge gerissene Blattanteile in der Mischung.
Der Duft ist eindeutig süß, doch ich kann nicht beschreiben wonach er riecht. Einen solchen Duft habe ich noch nicht gerochen, ich empfinde ihn als angenehm.
Der Tabak ist recht feucht, doch er lässt sich direkt in die Pfeife verbracht überraschend gut anzünden.
Es sind zwei Zündversuche notwendig um den Tabak glimmen zu lassen. Er quillt etwas auf, sodaß man die Pfeife nicht ganz füllen sollte um ihm etwas Raum zu geben.
Beim Stopfen sollte darauf geachtet werden, das der Tabak zuerst recht locker in die Pfeife gebracht wird, denn er neigt dazu sich beim letzten Andrücken stark zu verdichten.
Der Geschmack ist cremig und mild zu bezeichnen, doch wonach schmeckt dieses Kraut eigentlich? Es gibt seifige Noten, es gibt süße Noten und Virginia schmeckt man auch. Ich kann es nicht genau sagen wonach er schmeckt, außer er ist lecker!
Er ist sicher nichts für den Liebhaber naturbelassener Tabake, für die "Dänen" unter den Rauchern ist er aber eine versuchenswerte Alternative. Ein Aromat ohne Vanille, das ist schon relativ selten.
Der Tabak gehört eindeutig zur milden Sorte und greift das Geschmacksorgan nicht an.
Kondensatbildung ist kaum feststellbar.
Das Brandverhalten ist gut, einmal richtig angefeuert brennt er durch bis nur weiße Asche übrig bleibt.
Die Asche ist wie Puder, was dazu führt, daß nach dem Andrücken beim Rauchen sich ein fester Deckel bildet. Gelegentlich muss dieser Deckel aufgelockert werden, da er den Zug beeinflusst.
Fazit:
Eine hochwertige Mixture mit einer eigenen Note. Meines Erachtens jedem Raucher von Aromaten zu empfehlen. In meinem Vorratsschrank wird sich in Zukunft immer ein Amerkanischer Traum befinden.
(21.12.2002)