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Magnus Falkum American Line No. 1
(Pfeifentabak)
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
Carsten Schaudel
Was der Hersteller sagt: "Überwiegend Black Cavendisch mit Virginiaanteilen, mittlere Schnittlänge und Flakeanteilen. Der Tabak greift sich feucht / samtig und riecht / schmekt sowohl kalt aber auch in Brand enorm fruchtigt nach Orangen - Brandy mit einen Schuß Sekt. Leicht im Rauch und enorm im Aroma"
Das Tabakbild ist äußerst dunkel, allerdings durchzogen von einigen hellen Sprenkeln - also viel Cavendish aber nicht ausschließlich. Das Versprechen von Orangenaroma hat mich auf diesen Tabak besonders neugierig gemacht, und auch wirklich - er kommt hier kaum zu kurz. Bestens zum Nachtisch anstelle einer Orangencreme geeignet. Ich würde sagen: Ein Fest für die Liebhaber aromatisierter Mischungen - Für Puristen entsprechen weniger geeignet.
Auch die Raumnote ist durchaus BH-freundlich, was es jedem verheirateten Pfeifenraucher recht einfach macht diesen Tabak für den 'In-House' Gebrauch genehmigt zu bekommen.
Detlef Steinbrenner
Vorab: dieser Tabak gefiel mir mit Abstand am besten. Die Mixture bietet ein relativ dunkles Erscheinungsbild: dunkle Breitschnitte, dunkle und sehr kleine Tabakstücke, hin und wieder ein heller Tupfer Virginia. Was mir nicht gefiel: mehrere dicke Pfropfen zusammengepresster oder ineinander verklebter Blattteile, die man so gar nicht rauchen kann, so das doch ein Teil der Mischung automatisch in den Abfall wandern muss :-( Als ich den Tabak in meine Oldenkott stopfte, spürte ich schon beim Anzünden den angenehm fruchtigen Geschmack. Gott sei Dank keine Vanille, dachte ich (oder so wenig, dass das bei dem fruchtigen Gesamtaroma nicht ins Gewicht fällt). Ich meine u.a. auch, einen leichten Pflaumengeschmack zu erkennen. Indigoianer würden hier voll auf ihre Kosten kommen, obwohl ich diese Sorte bei weitem nicht so stark aromatisiert finde wie Indigo. Der Tabak brennt in der Pfeife problemlos, ist auch sehr leicht wie die beiden anderen und hinterläßt IMO die beste Raumnote. Doch Vorsicht, der er raucht sich leicht heiß. IMO der angenehmste bei diesem Blindest. Wenn mir jemand den Namen des Tabaks verraten würde, würde ich ihn mir hin und wieder mal zulegen.
Bernd H.
Die Probe ist vom Aussehen recht dunkel, mit einigen aufgeriebenen Flakeanteilen. Alles in allem ziemlich grob mit breitem Schnitt. Der mir entgegenkommende Duft ist schwer und süß, scheint mich fast zu erschlagen. Im Aroma erinnert er an Mango oder andere tropische Früchte. Beim stopfen der Pfeife fällt auf, dass der Tabak recht feucht noch ist, aber trotzdem gut abbrennt. Im Geschmack lässt sich eine Pflaumennote feststellen, in Verbindung mit viel anderem Aroma. Er ist von der Stärke her Zungenfreundlich und ein süßlicher Film legt sich auf die Zunge. Mit der Zeit entwickelt sich mehr und mehr Kondensat in der Pfeife, was den Genuss weiter unterbindet. Als Fazit kann ich sagen, dass Probe 3 ein Tabak für zwischendurch sein kann, wenn man stark aromatisierte Tabake mag. Für Puristen wird dies keine Wahl sein.
(alle am 26.08.2001)