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Amsterdamer
(Pfeifentabak)
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| Hersteller: | unbekannt |
| Schnittbreite: | Dünne, lange Tabakfäden |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Preis: | 50 g Pouch |
Ingo Gebert
Von meinem letzten Belgienbesuch habe ich unter anderem den "Amsterdamer" mitgebracht. Dieser Tabak ist dort weit verbreitet, und kann an vielen Kiosken gekauft werden. Nach dem Öffnen des Tabakbeutels erblicke ich dünne, sehr dunkle Tabakfäden, die mich fast schon an Feinschnitt erinnern, so wie er bei Drehtabaken verwendet wird. Der Geruch war etwas eigentümlich, schwer süßlich mit einer leicht herben Unternote. Das Kraut lässt ohne Problem in die Pfeife einbringen, und einmal in Brand gesetzt, brennt es zügig bis zum Ende der Pfeifenfüllung vor sich hin, Nachfeuern ist meistens nicht erforderlich. Nach dem in Brandsetzen des Krautes kann ich alsbald einen außerordentlich herben Geschmack wahrnehmen, irgendwie erinnerte er mich an eine Medizin oder ein Stärkungsmittel a la Lebertran, welches Heranwachsende früher ja nehmen sollten. Als ich jetzt einen AKF verwendete, wurde dieser herbe, doch eigenwillige Geschmack etwas zurückgedrängt, und eine leichte, allerdings nur sehr hintergründige Süße kam hinzu. Von Tabak konnte ich bei diesem Chemiecocktail zu keinem Zeitpunkt etwas schmecken.
Fazit:
Daumen runter, die Aromatisierung dieses Tabaks war einfach nur fürchterlich. Bei diesem Kraut von Tabak zu sprechen, schmeichelt ihm, vielleicht taugt das Zeug ja als Schädlingsbekämpfungsmittel.
(02.09.2004)