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Ashton Black Parrot Special Cut

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Ashton Black Parrot Special Cut

(Pfeifentabak)

Markenname:Ashton
Hersteller:Kohlhase & Kopp
Mischung:Virginia, Carolina, Perique
Schnittbreite:broken Flake ca. 4-7 cm lange Stränge
Typ:naturbelassen
Stärke:medium
Verpackung:100 gr. Dose
Preis:18,00 Euro

Martin Steinthaler

Vorweg wieder ein Teil der Englischen Beschreibung: "A balanced blend of square straight Virginia, flavoury Carolina and pure Perique. The block is held for a day under pressure and heat. The pressure is slowly to produce a maturity, mildness and character." Der Broken Flake ist von brauner Farbe mit einigen hellen Flecken und dunkelbraunen Stellen. Der Geruch in der Dose ist durch die schwere Süße des Perique geprägt und der übertönt den eigenen Virginiageruch bei weitem. Leicht zwischen den Fingern oder Handballen ausrubben und die Pfeife eher leicht stopfen da der Flake noch etwas aufgeht nach dem Anzünden. Geraucht schmeckt der Black Parrot sehr angenehm weich und voll. Er ist IMO sehr süß und man kann den hohen Anteil an Perique nicht verleugnen. Hier fängt der Perique den Virginia zu dominieren an. Allerdings brennt er gar nicht auf der Zunge und er ist auch nicht übermäßig scharf. Langsam rauchen sollte man ihn aber trotzdem da der volle Geschmack dabei am besten zur Geltung kommt. Ich habe schon einige Pfeifengrößen versucht und glaube, dass hier eher mittlere und kleinere Pfeifen (wie bei Flakes) von Vorteil sind da er sehr lange raucht. Die Brenneigenschaften sind jedoch sehr gut und bei etwas experimentieren kann man ihn auch fast ohne ausrubben genießen. "Vorsicht" - auf der Zunge wirkt er sehr kühl und das verleitet zum schneller Rauchen. Der Geschmack wird begleitet von einem mir persönlich sehr gut schmeckendem Kochschokolade Aroma. Sehr "dunkel" im Geschmack mit viel viel viel Süße und üppigem Volumen.

Fazit ist, dass dieser Tabak sehr stark an Escudo erinnert und zudem noch ausgesprochen freundlich für alle Anwesenden ist. Etwas voller und süßer als der Old London von Ashton, jedoch nicht so erfrischend. Für alle Flake und Virginia/Perique Fans absolut zu empfehlen !!


Peter Friedl

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Tabak durch die sehr gute Charakterisierung von Martin Steinthaler (s.o.) - besten Dank für den Tip ! Getreu dem Motto "Getretener Quark wird breit, nicht stark" verzichte ich auf Wiederholungen und möchte nur noch bestätigen, daß auch für meinen mimosenhaften Hals bzw. meine Sextanerzunge dieser Tabak sehr angenehm und weich zu rauchen ist. Der Tabak läßt sich ohne Gesotter vollständig zur Asche herunter rauchen - der Filter (Vauen Dr. Perl) ist dann allerdings ölig, dunkelbraun. Den Geschmack empfinde ich als sehr voll, wobei ich eine nussige Komponente herausschmecke. In der zweiten Hälfte gewinnt der Tabak noch eine angenehm würzige Note hinzu. Der Tabak wirkt auf mich wie ein älterer und daher gewichtigerer Bruder des Hal O' The Wynd. Letzterer ist etwas filigraner im Geschmack, der Black Parrot wuchtiger.

Fazit: ein sehr geschmackvoller Flake, den ich mir immer wieder mal kaufen werde.

(04.07.2003)


Sabine Schönfelder

Nach dem Öffnen der Dose strömt einem der Duft von Feigen in die Nase. Der Schnitt ist ein sehr schöner ready rupped Flake in verschiedenen Brauntönen. Wegen der Feuchtigkeit sollte man die Pfeife eher locker stopfen. Auch benötigt man zum Anzünden mal ein Streichholz mehr als gewöhnlich.

Wenn die Pfeife gut glimmt und man gemächlich zieht, setzt sich ein zigarrenartiges Aroma durch. Der Abbrand ist gleichmäßig, der Rauch kühl. Im Hintergrund kann man leichte Seife erahnen. Zu heftiges ziehen wird sofort mit einem bitteren beißendem Geschmack bestraft. Ansonsten lässt sich der Tabak problemlos zu Ende rauchen und muß hin- und wieder nachgefeuert werden.

Insgesamt empfinde ich den Black Parrot als leicht bis medium und eher nichtssagend. Es ist kein schlechter Tabak, bei langsamen Rauchen gibt es keinerlei Zungenbrand, aber 100g zu 18,- Euronen ist definitiv zu teuer !

(03.11.2003)

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