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Linzbach Auslese
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | importiert durch K&K |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 100 g Dose |
Ingo Gebert
Diese Marke wurde mir von der Firma Linzbach als naturbelassener Tabak empfohlen, als ich nach einer solchen Sorte fragte. Nach Aussage des Verkäufers hat sich dieses Kraut schon seit Mitte der Achtziger Jahre seine Anhängerschaft. Nach dem Öffnen der Dose kann ich Tabakfasern mit schwerpunktmäßig drei Farbtönen erkennen: Hell- und dunkelbraune Fasern, welche sich gelegentlich mit einigen schwarzem Flocken zu dem Gesamtbild des Tabaks vermengen. Ich vermute, dass die Hauptkomponenten des Tabaks aus mindestens zwei Virginiassorten und Black Cavendish bestehen, ggf. kommt noch etwas Burley hinzu. Der Geruch des Pfeifenkrautes lässt jedenfalls keine Aromatisierung
erschnuppern. Der Tabak kann ohne große Probleme in die Gerätschaft, welche für die Erbringung des Rauchopfers vorgesehen ist, eingebracht werden, und einmal in Brand gesetzt, glimmt die Auslese bis zu ihrem aschigen Ende gutmütig vor sich hin. Nachdem der Tabak seine "Anlaufphase" hinter sich gebracht hat, entwickelt sich ein für mich sich stimmiges Geschmacksbild: Eine nicht zu aufdringliche Süße, welche wahrscheinlich aus dem Virginia, unterstützt von dem Black Cavendish, herrührt, und genügend Würze bleibt auch noch vorhanden, so dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat, an irgendeiner Süßigkeit zu lutschen;-). Dabei ist der Tabak auch durch friedlich zur Zunge, ich brauchte zu keiner Zeit ein Hilfsmittel in der Form eines Filters, um die Röstung meiner Zunge zur vermeiden.
Fazit:
Daumen hoch, die "Auslese" darf wieder in meinem Tabakregal Platz nehmen.
(22.07.2003)