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Bentley Royal Vanilla
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Bentley |
| Hersteller: | DTM |
| Mischung: | Virginia , Black Cavendish, etwas Burley |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | ultraleicht |
| Verpackung: | 50 Gramm |
| Preis: | 10,50 Euro (September 2011) |
Frank Kalinowski
Herstellertext:
Bentley Royal Vanilla
Wirklich königlich! Eine deliziöse Mischung aus besten Virginias, einem
Hauch Burley und weichem, in der Presse gereiften Black Cavendisch. Die
aromatische Madargaskar-Vanille und ein guter Tropfen Waldhonig bieten
dem Genießer ein Fest für die Sinne.
Als Süßpanscher aus Überzeugung und Fan des Virginia Honeydew, konnte
ich mir den Royal Vanilla natürlich nicht verkneifen, obwohl ich von
Anfang an so meine Zweifel hatte, ob nach einer Honig-Vanille Mischung,
denn nun unbedingt eine Vanille-Honig Mischung den Markt erobern soll...
Geruch und Tabakbild
Nach dem Öffnen der Dose kommt einem ein deutlicher, dominierender, aber
unbestreitbar vanilliger Duft entgegen, der das Erschnüffeln der
Tabakkomponenten nahezu unmöglich macht.
Die Fasern sind etwa 2,5mm breit geschnitten mit einigen wenigen
Anteilen breiteren, gerissenen Blattgutes. Das Tabakbild selber ist eher
dunkel mit vereinzelnd goldenen «Tupfen».
Das Stopfen gestaltet sich in allen Kopfgrößen ausgesprochen leicht und
dürfte niemanden vor ernsthafte Probleme stellen.
Genauso leicht lässt sich der Bentley Royal Vanilla entzünden und bildet
schon nach wenigen Zügen einen hübschen weißen Deckel.
Ist der geneigte Raucher bis hierher noch rundherum zufrieden, werden
sich irritierte Blicke in Richtung Mundstück häufen, immer überlegend,
ob die Pfeife denn auch wirklich noch an ist.
Das was da nämlich aus dem anderen Ende der Pfeife herauskommt ist
nichts weiter als warme Luft. Auf der Zunge und im gesamte Mundraum
bildet sich zwar eine Art süßer Film, der auch zwischen den Zügen haften
bleibt und eine deutliche Vanillenote hat, die Tabakbasis geht aber
komplett verloren und ist nicht zu erschmecken. Dass man überhaupt aktiv
raucht, merkt man bestenfalls an einem leichten Kribbeln in der Nase,
wenn man den Rauch dort entweichen lässt.
Dieser Level, und das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen für eine
Mixture, wird aber die ganze Füllung durchgehalten. Weder lässt der süße
Vanillegeschmack signifikant nach, noch nimmt der Tabak merklich an
Stärke zu.
Der Abbrand ist die gesamte Füllung über vorbildlich, zurück bleibt nur
ein kleines Häufchen grau/weißer Asche.
Mein Fazit:
Vielleicht etwas für den Ultra-Super-Leichtraucher, der immer mal wieder
Probleme mit Zungenbrand hat. Bei mir wird es wohl bei dieser einen Dose
bleiben. Sucht man Vanille, ist der Virginia Honeydew aus meiner Sicht
die deutlich bessere Wahl.
(29.10.2011)