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Gawith & Hoggarth Boson Cut Plug
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Gawith & Hoggarth |
| Hersteller: | Gawith Hoggarth |
| Mischung: | Virginias verschiedener Herkunftsländer (BRA, IND, ZIM) |
| Schnittbreite: | ca. 1,5 mm dicke Flake Stücke |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 50 g Bulk |
| Preis: | 8 CHF / ca 9.50- DM / 4,5 |
Manfred Arenz
Der Boson Cut Plug kommt als dunkelbraune Scheiben geschnittenen Plugs in einem Bulk (Plastikfolie) , die IMO recht heftige Aromatisierung ist bereits durch die verschlossenen Folie zu riechen. Der Duft erinnert mich an eine Mischung aus Rasier- und Rosenwasser, und lässt mich inbrünstig hoffen, dass sich das Aroma nicht allzu sehr im Geschmack niederschlägt......
Der Tabak ist als leicht aufgelockerter Flake recht problemlos ungerubbelt zu einem Zylinder formbar, den ich dann im Brennraum unter leichtem Drehen platziere.
Das Anzünden ist mit 2 x Feuern recht einfach, zu meinem Schrecken schmecken die ersten Züge recht scharf und parfümiert entsprechend dem Duft beim Auspacken des Tabaks.
Erst nach ca. 15 min lässt das Flavour etwas nach (oder meine Zunge hat sich an die Parfümierung gewohnt) , und langsam tritt der Geschmack der Grundtabake hervor.
Trotzdem bleibt bis kurz vor Schluss der Füllung eine gewisse Schärfe und Parfümierung im Geschmack, während in der Raumnote das Flavour recht schnell nachgelassen hat und meine bessere Hälfte erleichtert seufzen lässt...
Der Abbrand ist geradezu vorbildlich und fast rückstandsfrei, zu heftige Züge machen sich aber sofort mit einer bitteren Schärfe bemerkbar.
Fazit:
Die Aromatisierung hat mich fast aufgeben lassen, erst nach mehreren Füllungen offenbart der Boson Cut Plug seinen Charme. Persönlich ist mir das Flavour vordergründig zu penetrant und abstoßend, obwohl sich nach einer gewissen Gewöhnung ein recht interessanter Geschmack einstellt. Ob sich jemand auf dieses Experiment einlässt, sei Jedem dahin gestellt, er sollte jedoch gewarnt sein.
(28.03.2001)