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Pfeifen Schilde's Bright English No. 11
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Pfeifen Schilde's |
| Hersteller: | gemischt bzw. importiert durch K & K |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | englisch |
| Stärke: | medium |
Ingo Gebert
In dem hauseigenen Tabakprospekt wird die No. 11 mit den nachfolgenden Worten beschrieben: "Englisch, herb-rauchig, mit einem Anteil breit geschnittenem Tabak, Red Kentucky, Virgina, Orient und wertvoller Perique machen diese Mischung zu einer Delikatesse. Wer es mild-englisch mag, wird begeistert sein!".
Die Geruchsprobe nach dem Öffnen der Dose verheißt mir eine Mischung klassischer englischer Prägung. Ein tabakechter Geruch ohne irgendeine hinzugefügte Aromatisierung umspielt meine Nase. Auch ein Latakiageruch ist gut wahrnehmbar, ohne allerdings zu aufdringlich zu sein und vollkommen zu dominieren. Der Tabak lässt sich ohne Schwierigkeiten stopfen und in Brand setzen, und auch das Abbrandverhalten bis zum Ende der Pfeifenfüllung ist in Ordnung. Im ersten Drittel ist die Süße des Tabaks mehr dominierend, danach gewinnt der typisch herbe Geschmack des Latakias mehr an Gewicht. Dieser Eindruck hält dann bis zum Ende der Pfeife an, ohne jemals ein bitteres Ende geworden zu sein. Der Tabak ist durchweg zungenfreundlich, und zu kräftig ist er auch nicht, so dass auch für den Pfeifenraucher interessant ist, der seine ersten Gehversuche in Bezug auf die englische Geschmacksrichtung machen möchte.
Fazit:
Daumen waagerecht, die No. 11 ist ein grundsolider Engländer, aber zu einem Spitzentabak fehlt ihm leider eine Spur an Pfiff.
(25.11.2002)
Joachim Westermann
Auf den Webseiten von Pfeifen Schilde wird dieser Tabak wie folgt beschrieben: "Englisch, herb-rauchig, mit einem Anteil breit geschnittenem Tabak. Red Kentucky, Virginia, Orient und wertvoller Perique machen diese Mischung zu einer Delikatesse. Wer es englisch mag, wird begeistert sein!" Interessant hört sich auch die Beschriftung der Dose an, dort heißt es: "Pfeifen Schilde´s Original Import aus England - english mild."
Nach dem öffnen der Dose riecht man im wahrsten Sinne des Wortes eine klassische englische Mischung, frei von irgendwelchen Aromastoffen. Dabei ist der Latakia Geruch in keiner weise aufdringlich. Der Tabak ist zunächst etwas feucht, lässt sich jedoch gut stopfen und entzünden. Er brennt sauber bis zum letzten Zug ab und hinterlässt hellgraue Asche.
Der Genuß ist für mich schwer in Worte zu fassen, neben der Süße des Virginias, dem rauchig-herben Geschmack des Orient Tabaks wirken besonders auch die Nuancen des Perique und Red Kentucky auf eine abwechselungsreiche und trotzdem harmonische Art und Weise. Dabei ist der Tabak angenehm mild, aber eben nicht schwach und sehr zungenfreundlich. Gerade diese angenehme Milde verbunden mit der perfekten Mischung offenbaren dem Genießer einen nuancenreichen und vielfältigen Genuß.
Schon lange hat mich kein Tabak so extrem begeistert und überzeugt. Für mich persönlich die Tabakentdeckung des Jahres 2008. Bisher hat mich keine andere englische Mischung so begeistert. Von diesem Tabak kann ich einfach nicht genug bekommen.
Über diesen Tabak gibt es von mir übrigens auch einen Review bei YouTube! unter dem folgenden Link:
http://de.youtube.com/watch?v=YpxdSresbuI
(28.10.2008)