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John Aylesbury Brown & Yellow
(Pfeifentabak)
| Markenname: | John Aylesbury Brown & Yellow |
| Hersteller: | Kohlhaase & Kopp |
| Mischung: | Black Cavendish 75% , Burley, Virginia |
| Schnittbreite: | mittlere Schnittbreite mit breiteren Anteilen |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 50 g Runddose , 200 g Dose |
| Preis: | 8,30 Euro / 29,40 Euro (2010) |
Manfred Arenz
Das Tabakbild ist ein typischer "Black and Gold", (auch wenn der Tabak "brown & yellow" heißt): Ca.80 % mittelbreiter schwarzer Cavendish, mit etwas braunem Burley und einzelnen hellen Virginia-Streifen.
Das cremige Aroma erinnert an Früchte, ein wenig Schokolade/Nuss und wird in der Herstellerbeschreibung mit dem oft zitierten "Hickory-Nüsse in Eichenfässern und tropische Früchte" umschrieben. Der Tabak ist problemlos in der Handhabung und beim Rauchen, geschmacklich hält er für Liebhaber der süßen Richtung genau die Balance zwischen erkennbarer Aromatisierung, ohne "zuviel des Guten". Der Geschmack erinnert mich an Honig, etwas Amaretto und Schoko-Töne; insgesamt angenehm fruchtig und harmonisch.
Fazit:
Diese Aromarichtung wird in sehr vielen Tabaken verwendet (Ashton5, Stanwell Medici blau, diverse Hausmischungen) , ist aber bei diesem Tabak sehr gut ausbalanciert und harmonisch.
Ein empfehlenswerter Einsteigertabak für Aromaliebhaber, der weder zu stark, noch zu wenig geflavoured ist.
(13.07.2000)
Ingo Gebert
Der Tabak wird mit folgenden Attributen beschrieben: " Hellgoldener Virginia mit tiefschwarzem Cavendish, im Eichenfaß gereift, werden mit dem Extrakt amerikanischer Hickory-Nüsse angereichert, gelagert und anschließend mit einem raffinierten Aroma tropischer Früchte gekrönt. Mild und kühl - reich im Geschmack". Wenn man nach dem Öffne der Dose an dem Tabak reicht, riecht er fruchtig und auch das Nußaroma ist wahrzunehmen. Der Tabak hat ein gutes Brandverhalten, und das Aroma hielt auch ziemlich lange durch. Das Fruchtaroma konnte man wahrnehmen, wobei aber das Nußaroma doch leicht dominierte. Der Gaumen kann während des Rauchopfers durchaus den anderen Geschmack wahrnehmen.
Beurteilung:
(Daumen hoch) Dieser Tabak wird auch Bestandteil der Liste, die da heißt: "Sich lohnende, nochmals zu kaufende Tabake", auch wenn er nicht den Spitzenplatz hierbei einnehmen wird....
(03.04.2001)
Lukas S.
Die Dosenprosa klingt wie bei allen anderen auch: "Hellgoldener Virginia mit tiefschwarzem Cavendish, im Eichenfaß gereift, werden mit dem Extrakt amerikanischer Hickory-Nüsse angereichert, gelagert und anschließend mit einem raffinierten Aroma tropischer Früchte gekrönt. Dezent und kühl - reich im Geschmack."
Fangen wir vorne an: Der "hellgoldene Virginia" ist hellbraun, der "tiefschwarze Cavendish" tatsächlich schwarz. Mit ein wenig Phantasie kann man den Namen dennoch wieder im Tabaksbild erkennen. Der Cavendish-Anteil liegt schätzungsweise bei 70%, eher mehr.
Der Geruch aus der Dose ist leicht nussig, aber vor allem fruchtig. Wer ein Freund naturnaher oder gar englischer Tabake ist, sollte die Finger davon lassen. Er wird nicht glücklich werden. Hier wurde nicht am Aroma gespart. Der Geruch verändert sich im Laufe der Zeit, wenn der anfangs sehr feuchte Tabak langsam abtrocknet. Das Gewicht verschiebt sich dann zugunsten des Nussaromas. (Wer zufällig den Diablo Nero von Pfeifen Huber in München kennt: Die beiden Tabake scheinen sich sehr zu ähneln, beim DN fehlen allerdings die Früchte. Ich habe festgestellt, dass eine Mischung aus DN und B&Y sehr lecker und ausgeglichen sein kann!)
Der Tabak brennt nicht zu schnell ab, bleibt - angemessenes Rauchen vorausgesetzt - kühl. Ist er frisch, sammelt sich dennoch gerne ein wenig Feuchtigkeit im Mundstück, die aber mit einem Reiniger schnell und einfach entfernt werden kann. Beim Raumduft werden Maßstäbe gesetzt, da kommt kein Potpourri mit. Und auch am nächsten Morgen liegt noch ein leichter Hauch von Gemütlichkeit in der Luft.
(04.11.2010)