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Brown Twist No 4

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Samuel Gawith Brown Twist No. 4

(Pfeifentabak)

Markenname:Samuel Gawith
Hersteller:Samuel Gawith
Mischung:Virginia
Schnittbreite:Twist
Typ:aromatisiert
Stärke:extra-stark
Verpackung:50 g Dose
Preis:8 Euro

Ingo Gebert

Mit den nachfolgenden Worten wird der Tabak von Daniel sinngemäß beschrieben:

"Dies ist Samuel Gawith's Stärkster Tabak. Ich empfehle diesen Tabak nicht dem Furchsamen! Der Twist ist nicht so kompakt wie der "Black XX", um ihn jedoch für den optimalen Rauchgenuss vorzubereiten, bedarf es jedoch etwas Arbeit. Ich empfehle, ihn so fein wie möglich zu schneiden, und den Tabak dann langsam aus einem kleinem bis mittelgroßen Pfeifenkopf zu rauchen. Wenn Sie meinen, er wäre etwas zu stark, können Sie ihn mit einem anderen Tabak mischen. Er kann einer milden Mischung einen würzigen Geschmack und etwas mehr Körper verleihen. Wenn Sie vollmundige und kräftige Tabake mögen, geben Sie ihn alleine eine Chance."

Au ja, Twistrauchen als das letzte Abenteuer unserer Zeit, das ist doch einmal eine Herausforderung. In aufbereiteter Form als Curly hatte ich einen Twist schon in Form von den Three Nuns oder dem Roll Cake genossen, und nach dem Öffnen der Dose konnte ich ein seltsames Gebilde aus Tabak entdecken. Irgendwie erinnerte mich dieses Gebilde an die Hinterlassenschaft des besten Freundes des Menschens, und meine bessere Hälfte befand sich gerade noch in anderen Räumen unserer Wohnung. Vielleicht sollte ich den Twist auf dem Boden deponieren, um Verhaltesforschung an meiner Mitbewohnerin zu betreiben, aber da der Tabak in der Pfeife und nicht im Mülleimer und der Hausfrieden gewahrt bleiben sollte, habe ich dann davon schließlich Abstand genommen. Zum Schneiden des Twist habe ich mir dann ein Brettchen besorgt, und ein scharfes, selten benutztes Taschenmesser konnte seinem ihm angedachten Verwendungszweck zugeführt werden. Ich habe von dem Tabak wie bei einer Salami dünne Scheibchen abgetrennt, und so langsam füllte sich die Pfeife. Beim Anzünden des Brown Twist No. 4 zeigt sich sein Manko:
Er ließ sich nur sehr schwer in Brand setzen und neigt dazu, oft auszugehen, und um dieses zu reduzieren, verlangt er schon die Aufmerksamkeit des Rauchers. Von der Stärke her ist er schon eine Spur stärker als der Erinmore Flake, aber meines Empfindens nach nicht so extrem , wie Daniel es beschreibt, Bei seiner Stärkeskala von 1 – 10 hat der Erinmore eine 6, der Brown Twist No. 4 eine 9 –10, soweit liegen die Tabake aber nicht auseinander. Das Aroma erinnert mich entfernt an den University Flake, und die Würze ist auch etwas stärker. Der Best Brown ist ein Tabak für die Mußestunden, für das Nebenbeirauchen verlangt er zu viel Aufmerksamkeit, und als Einstiegstabak für den Tag ist er einfach zu kräftig. Nach einer Füllung dieses Pfeifenkrautes ist man auch sehr satt, ich rauche ihn gerne als Gute-Nacht-Pfeifchen. Trotz aller Stärke und Würze ist das Kraut zungenfreundlich, meine Zunge hat sich zu keinem Zeitpunkt maltätriert gefühlt.

Fazit:
Daumen hoch, ein doch ziemlich ungewöhnlicher als auch bemerkenswerter Tabak. Der Nachschub wird demnächst auf den Weg gebracht.

(07.07.2004)


Bjoern Hollensteiner

Es existieren zum gleichen Tabak zwei Einträge. Zum einen ist er in der Datenbank als "Brown Twist No. 4" vorhanden, zum anderen als "Finest Kendal Twist Rope#4". Es handelt sich um die selben Tabake. Ursächlich hierfür ist die unterschiedliche Bezeichnung durch S. Gawith selbst (IIRC). Für den US-Markt wird der Twist #4 als "Rope" bezeichnet. Daher wurde der Tabak unter zwei Bezeichnungen in der Datenbank aufgenommen.

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