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A. & C. Petersen Caledonian Virginia Flake
(Pfeifentabak)
| Markenname: | A. & C. Petersen |
| Hersteller: | A. & C. Petersen |
| Mischung: | Virginia und ein kleiner Hauch Perique |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 50 g Eckige Dose |
| Preis: | 55,00 DK |
Martin Steinthaler
Die Caledonian Serie umfasst verschiedene Tabake von denen ich in einem Flake Anfall zwei bestellt habe. Den 499 und den Viginia Flake. Gekauft habe ich ihn bei FF-Piper
Die weiteren Tabake sind im Posting zum Caledonian 499.
Der Tabak ist in ca. 1,5mm dicken Flakes in der Dose. Die Farbe ist sehr hell. Noch etwas heller als beim Caledonian 499. Die Flakes sind ebenfalls richtig feucht, eventuell einwenig zu trocken. Der Flake ist schön aber ein wenig zu hell IMO.
Das Aroma erinnert mich an Flakes mit ein wenig Burley (Golden Slices z.B.). Heuig und einfach. Kein Zusätzliches Aroma. kaum süß aber auch nicht gerade herb, mittelmäßig.
Aufrubben und Stopfen ist problemlos. Da der Flake so trocken ist sollte man nicht zuviel rubben da er sonst schon mal ein wenig Staub produziert. Am besten man raucht ihn als Ganzes gefaltet und ein paar Brösel drauf zum Anzünden.
Das Anzünden ist extrem einfach und nach dem zweiten Feuer sollte man nicht zu stark ziehen da er sonst sofort auf der Zunge brennt.
Der Geschmack ist im Vergleich zum 499 nicht so üppig und auffallend. Naja auffallend ist er schon aber nur bei der Schärfe!! Leider hat er zuviel davon. Man merkt die zu kleine Portion an Perique (falls überhaupt einer drin ist, ich glaube nein) denn er brennt schnell mal heiß und verzeiht kein zu hastiges Ziehen. Der Geschmack ist recht angenehm und genau was ein heller Virginia verspricht. Leicht süß und tabakecht. Hätte er nicht die Flambiereigenschaften bei mir ich würde ihn öfter Rauchen. Ansonsten ist es wie Chili mit süßer-herber Soße.
Fazit:
Ein normaler Flake mit viel Schärfe. Einfach zu stopfen und zu Rubben. Keine Anforderungen beim Rauchen wenn man auf die Schärfe nicht anspricht. Etwas zu eindimensional und deshalb sicher fad mit der Zeit. Nicht für Beginner eher für Cowboys mit Lederlappen!! Die Qualität ist sicher gut aber für mich nicht zu vertragen. Kein Kaufzwang :-)
(15.01.2001)
Frank Nicolai
Das vorweg: wer den alten Grashof noch kannte, kennt auch das Bild, das die Dose des Caledonian Virginia Flakes ziert: den verschmitzten alten Mann. Und schon die Erinnerung an den Grashof liess mir den Tabak sympatisch werden.
Beim Öffnen der Dose stellt man fest: ein typischer VA-Flake. Allerdings sind die Flakescheiben noch einmal in Längsrichtung geschnitten, so dass sich ziemlich schmale Streifen entnehmen lassen.
Der Tabak riecht nach ein wenig herbem Heu. Es ist kaum Süße vernehmbar.
Ich habe den Tabak immer grob aufgerubbt - dabei reisse ich vom in der Länge gefalteten Flake Stücke ab, die ich übereinander lose in die Pfeife lege. Obenauf ein wenig "Gezupftes" und schon geht es los.
Das Entzünden ist ein wenig mühselig - nicht nur wegen meiner Stopfmethode sondern auch deshalb, weil dem Tabak einiges an Feuchtigkeit mitgegeben ist. Wenn er denn aber glimmt dann glimmt er bis zum Ende hin still und leise vor sich hin.
Im Geschmack spiegelt sich der Geruch wieder. Ein wenig rauchige Süße die von herben Untertönen geprägt ist. Sehr gleichmäßig und unspektakulär. Mich erinnert der Caledonian Virginia Flake in seiner ganzen Art an den Richmond Medium Navy Cut. Nichts besonders Auffälliges, nichts besonders Aufregendes aber grundsolider Tabakgenuss.
Der Tabak glimmt langsam herunter. Dabei bildet sich leider ein wenig mehr Kondensat als mir lieb ist. Das bemerkt man vor allem beim filterlosen Rauchen: der Tabak wird schnell zungenbissig. Die Filter sind sehr nass ohne jedoch sonderlich verfärbt zu sein. In der homogen grau-weissen Asche blieben immer ein paar unverbrannte Tabakstückchen über. Der Raumduft ist ziemlich bissig in der Nase.
Fazit:
Die wunderschöne Dose umgibt einen Tabak, für den man nicht unbedingt in Dänemark einkaufen gehen muss. Der Caledonian Virginia Flake ist ein grundehrlicher aber nicht herausragender Tabak. Solides Rauchkraut zum Nebenherrauchen eben.
(06.06.04)