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Von Eicken Calumet
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Von Eicken |
| Hersteller: | Von Eicken |
| Mischung: | Virginia, Burley |
| Schnittbreite: | Kiowa Cut, relativ grob und unterschiedlich, auch Stängel drin |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | Pouch 50 gr |
Martin Bleisteiner
Wenn man die Packung öffnet, duftet der Tabak seltsam, mit einem leichten fruchtigen Aroma. Er ist anfangs ein wenig zu feucht, trotzdem geht das Anzünden problemlos. Der Geschmack ist rauchig, etwas undefinierbar aromatisiert; der Tabak ist ziemlich fade und "sagt mir nichts". Wenigstens das Brandverhalten ist einigermaßen gut im Vergleich mit anderen Aromatisierten, sonst ist auch dazu nichts Besonders zu sagen. Gegen Ende der Füllung verliert sich das anfangs vorhandene Aroma vollends, und der Tabak selber bringt überhaupt keinen Geschmack zustande. Es sei denn, er versottert mal, dann wird er bitter. Bäh.
Die Raumnote ist bedenklich, denn sie unterscheidet sich kaum von Zigaretten. Ich habe ihn auch mal ohne Filter probiert, aber das macht ihn auch nicht besser.
Der Calumet ist ein Tabak, den man ruhig im Regal lassen kann.
(24.04.2000)
Manfred Arenz
Den Calumet habe ich mir noch mal gekauft, weil ich ihn anders als in Martins Review in Erinnerung hatte. Es war wohl entweder Erinnerungsoptimismus, oder die Mischung wurde verändert...
Der Tabak besteht aus unterschiedlichen Schnittbreiten, in allen Brauntönen , Flakestücke und Breitschnitt; dem sogenannten "Kiowa-Cut" (nach 3 Flaschen Feuerwasser ;-) Leider ist eine sehr hohe Menge Tabakstaub und Stängel enthalten, welche die Mischung schwer kompakt zu stopfen macht.
Das Aroma riecht etwas künstlich und undefinierbar, es soll laut Werbetext ein "pine-country-flavour" sein... In der Pfeife ist ein für mich unangenehm penetranter Geschmack Nach verbranntem Holz vorhanden, die Raumnote geht so (Süß & würzig).
Der Abbrand ist nur bei sehr sorgfältigem Stopfen (Krümel und Breitschnitt immer zu gleichen Teilen) in Ordnung, ansonsten geht die Pfeife oft aus oder ein Stängel brennt zu heiß ein Loch in den Cake. Kondensat entwickelt sich mittelmäßig.
Fazit:
Den Test kann man sich sparen, einfach ungenügend! Selbst wem dies zugegeben einzigartige Aroma gefällt, der ärgert sich über die Schnittart ein Loch in den Ärmel (oder die Pfeife...)
(05.08.2002)