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Peter Heinrichs Chateau Henri No. 13
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Peter Heinrichs |
| Hersteller: | Kohlhase und Kopp |
| Mischung: | Curlycut / Cavendish / Virginia |
| Schnittbreite: | Curlycut / Cavendish / Virginia |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 100 gr. Dose |
| Preis: | 17,70 Euro |
Klaus Komischke
Der Tabak ist eine Mischung aus mittelbraunen Curlscheiben von Pfenniggröße sowie Black Cavendish und hellem Virginia. Beim Öffnen der Dose schlägt einem ein leicht fruchtiger Duft sowie typischer Virginia entgegen. Insgesamt beurteile ich das Flavour als dezent dem Tabak angepasst und keinesfalls aufdringlich. Dem Liebhaber natürlicher Tabake wird das Aroma aber sicherlich zu süß vorkommen. Der Tabak kommt im Gegensatz zu vielen aromatisierten Tabaken nicht im Saft des Flavouring daher sondern angenehm "trocken".
Zum Stopfen einen Teil des losen Tabak mit ein bis zwei Curlscheiben aufrubben und unten in die Pfeife geben. Dann einen entsprechenden Anzahl Curls darüber stapeln. Oben noch etwas losen Tabak zum anzünden und los geht's.
Naturgemäß brauchen die Curls etwas länger bis sie richtig glimmen.
Ich habe diesen Tabak sowohl mit (A-Kohle, Meerschaum) als auch ohne Filter geraucht und muss sagen, dass OF der Geschmack natürlich der beste ist. A-Kohle nimmt zu viele der natürlichen Tabakaromen heraus.
Der Geschmack ist von eine natürlichen und ebenfalls nicht aufdringlichen Süße, die auch im Rauch mit dem Tabak wundervoll harmoniert. Die Kondensatbildung ist gering. Allerdings quittiert dieser Tabak zu heißes Rauchen mit einer bissigen Schärfe gepaart mit Kondensatbildung.
Die Raumnote wurde von meiner BH als angenehm beurteilt.
Ich habe den Tabak ebenfalls einmal komplett aufgerubbelt probiert, muss aber sagen, dass dann die Süße bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei gestapelten Curls.
Aufpassen auch beim Nachstopfen: Die feine hellgraue Asche setzt die darunterliegenden Curls zu, so dass der Zugwiderstand ansteigt, die Folgen Kondensatbildung etc.. Nachstopfen ist IMHO nicht erforderlich.
Fazit:
Chateau Henri No. 13 ist ein Tabak, der den Übergang zwischen der Haribo-Fraktion der stark aromatisierten Tabaken zu den natürlich süßen Tabaken darstellt. Sein originelles Aussehen (Curls) und leider auch der Preis :-( bietet auch dem Einsteiger eine gewisse Exklusivität.
(25.09.2000)
Joachim Westermann
Auf den Webseiten von Peter Heinrichs wird dieser Tabak wie folgt beschrieben: "Handgesponnener Curly Cut. Hergestellt aus edlen Virginia Tabaken,gewürzt mit einer Prise Perique aus Louisiana und doppelt fermentierten Black Cavendish,kennzeichnen diese Spitzenmischung. Angenehm mild,mit reifem,süßem Geschmack."
Nach dem Öffnen der Dose nimmt man zunächst einen typischen Virginiageruch war, verbunden mit einem leichten süßen Aroma. Dieses Aroma ist während des Rauchens erfreulicherweise jedoch nur dezent im Hintergrund wahrnehmbar und passt aus meiner Sicht sehr gut zur gelungenen Mischung dieses Tabaks. Der Tabak ist angenehm trocken und lässt sich sehr gut stopfen. Die Curlies haben die optimale Größe, um sie auch in einer Pfeife stappeln zu können. Nachdem man den Tabak entzündet hat glimmt dieser tadellos und entfaltet im Geschmack die zahlreichen natürlichen Tabakaromen dieser gelungenen Mischung mit einer dezenten Süße des zugefügten Aromas. Von der Stärke würde ich diesen Tabak als Medium einstufen. Für jeden Curly Liebhaber ein Tabak, den man mal probiert haben sollte. Ich kann mir durchaus vorstellen das sich dieser Tabak einen Stammplatz in meiner Tabakbar erobern könnte.
(28.10.2008)