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Peter Heinrichs Chateau Henri No. 46
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Peter Heinrichs |
| Hersteller: | Kohlhaase und Kopp |
| Mischung: | Curlys, Virgina, Maryland, Burley |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | aromatisiert |
| Flavour: | Vanilla/Schoko und Früchte |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100g Dose |
| Preis: | 16,20 Euro |
Jan Gropp
Als ausgesprochener Süßkramraucher kam mir beim letzten Kölner Stammtisch dieser Tabak in die Finger und unter die Nase.
Peters Tabakbeschreiber ließen sich dazu folgendes einfallen: "Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit dieser spektakulären Mischung. Dieser aromatische, dennoch milde Tabak wird Sie und auch den Nichtraucher begeistern. Auch optisch ist dieser Blend gelungen: hell und mit verschiedenen Schnittbreiten, der einen guten Abrand garantiert. Folgende Sorten werden für diese Luxusmischung verwendet: Curlys, Virgina, Maryland, Burley und einen Touch Black Cavendish. Süßliche Duftnote aus Vanilla/Schoko und Früchten."
Mir selbst fiel bei ersten Öffnen der Dose dazu folgendes ein: Undefinierbarer Geruch nach Frucht, der sich nach einigem Schnüffeln in Richtung Brombeere verstärkt. Dazu kommt noch eine gewisse Note, die an einen sehr beerigen Rotwein erinnert (Zinfandel o.ä.).
Der vom Hersteller beschriebene Duft von Vanille und Schokolade stellt sich erst nach einiger Zeit ein, wenn man genauer hinriecht und die Luft durch die Nase bis zum Bersten der Lunge eingesogen hat.
Der Tabak selbst hat verschiedene Schnittbreiten, vereinzelt lassen sich noch Reste der Curlys entdecken. Er läßt sich gut in die Pfeife einbringen, bäumt sich beim Anzünden kaum auf.
Von einem Abbrand konnte bei der ersten Pfeifenfüllung noch nicht die Rede sein, da der Tabak zwar vom Fühlfaktor her genau die richtige Feuchtigkeit hatte, sich in der Pfeife recht schnell als feuerresistent erwies. Nach ein paar Stunden mit geöffneter Dose hatte sich aber auch dieses Problem erledigt; der Tabak glimmt schön gleichmäßig und kühl, läßt sich gut bis zum letzten Krümel rauchen. Übrig bleibt nur noch ein kleiner Aschrest, der sich dank des kaum entstandenen Kondensats einfach aus der Pfeife schütten läßt.
Vom Geschmack bleibt der Tabak in der sehr leichten, dezent fruchtigen Ecke. Die Vanille/Schokoladenmischung fiel mir nur auf, weil ich davon gelesen hatte.
Im Mund stellt man auch einige Zeit nach der Pfeife einen leicht fruchtigen Geschmack fest.
Fazit:
Nichts für Hardcore-Süßkramraucher, für einen heißen Sommertag jedoch genau richtig. Ein Tabak, der durch seine leichte Raumnote und den dezenten Geschmack gut zu Auftritten im sonst-Nichtraucher-Kreis passt.
Daumen waagerecht, mit leichtem Zucken nach oben.
(20.08.2003)