daft.de

.

Aktuelles

Termine

Pfeifen

Tabak

Schnupftabak

FAQ

Artikel

Bücher

Download

Läden

Linklisten

Zigarren

Hilfe

Mailingliste

Kontakt

Impressum


Commomwealth Mixture

zurück

Samuel Gawith Commomwealth Mixture

(Pfeifentabak)

Markenname:Samuel Gawith
Hersteller:Samuel Gawith, sons & co.
Schnittbreite:1,5 - 2 mm kurz- und mittelfaserig
Typ:englisch
Verpackung:50g Dose

Björn Hollensteiner

Bei Probe No. 1 handelt es sich um einen recht dunklen Mischungsspiegel, der dominiert wird von dunkelbraunem bis schwarzen Blattgut, aufgehellt von maximal 20 - 30 % hellerem Virginiablattgut. Der Duft enthüllt die Anwesenheit von Latakia, wenn auch nicht deutlich. Ein leicht aromatisch-süßer Duft, der nicht vom Tabak stammt, liegt über der Mischung.
Nach dem Anzünden, was trotz der Trockenheit des Tabaks schwer ist, tritt der Latakia jedoch deutlich in den Vordergrund und dominiert anfangs die Mischung. Vom Aroma der Virginias und vielleicht der Orientals ist ab der Mitte der Füllung mehr zu entdecken. Der Tabak brennt nicht besonders gut, geht trotz Aufmerksamkeit häufiger aus und dann nur schwer wieder an. Von der Aromatisierung bleibt nicht mehr viel zu spüren. Die Kondensatbildung ist gering, der Abbrand bescheiden.

Fazit:
Ein eher mittelmäßiger Tabak, der mich in den beiden Füllungen, die ich geraucht habe nicht überzeugen konnte. Vielleicht eine Va/Oriental/Latakiamischung mit leichter Süßung, die nicht richtig ausgewogen ist. Vielleicht eine Hausmischung eines unbekannten Händlers?


Frank Nicolai

Die Probe Nummer 1 ist eine englische Mixture aus dunklem Virginia, einigen Anteilen Burley(?) und einer guten Menge Latakia. Er ist grob geschnitten, in meinem Zipplock-Beutel fand sich jedoch auch Staub; ob das nun vom Transport herrührt oder ich die Reste aus der Dose in meiner Probe fand... ich weiß es nicht. Der Geruch verspricht einen tiefdunklen, vollmundigen Rauchgenuss. Nun, warten wir's ab.
Das Stopfen und Anzünden dürfte niemandem Probleme bereiten, es geht schnell und durch die grobe Mischung lässt sich der Tabak einfach stopfen; es besteht nicht die Gefahr, dass er zu fest in den Kopf gepresst wird. Beim Anzünden genügten mir jeweils 2 Versuche. Ich habe die Probe 1 nur ohne Filter geraucht und so den Geschmack unverfälscht testen können.
Der Tabak schmeckt wie er riecht. Er ist geschmacklich kräftig ohne jedoch füllig zu sein - ich würde ihn insgesamt als Medium einstufen. Er wirkt hintergründig süß und bietet eine runde Rauchigkeit, die nur mäßig herb wirkt. Wenn doch Orientals im Tabak sind, werden diese von mir kaum wahrgenommen. Ich halte ihn für einen recht guten Engländer, dem jedoch das gewisse Etwas, der Pfiff, die Spitzen fehlen. Er lässt sich still und genügsam von Anfang bis Ende ohne Geschmacksverlust und ohne Steigerung durchrauchen. Das ist mir jedoch zu wenig. Er bietet mir keine Überraschungen.

Fazit:
Eine durchschnittliche Latakia-Mixture, den ich mir nicht unbedingt kaufen, ihn aber rauchen würde, wenn ich ihn bekomme. Er erinnert mich in seiner Schlichtheit an Timms London Blend 700, den ich auch aufrauchte, aber dann doch froh war, als die Dose leer war.


Wolf-Rüdiger Jürgens

Probe 1 kommt als dunkler brauner 1-2mm breit geschnittener Tabak, von einigen helleren Fäden durchzogen. Er lässt sich leicht stopfen ist aber schon recht trocken, was aber am Transport liegen könnte. Im Ziplock ist Tabak nun mal nicht ewig feucht. Nach dem Anzünden entfaltet er sofort einen "warmen" und dunklen Latakiageschmack. Er schmeckt recht süß, auch eine würzige Note vom Oriental ist deutlich zu schmecken. Ein ziemlich nussiger Unterton erinnert mich an den Dunhill 965. Die Süße erinnert mich aber mehr an H. Schürchs Mixturen. Er glimmt sehr gut bis zum Ende. Auch der Geschmack ändert sich kaum während des Rauchens. Übrig bleibt nur wenig weiße und graue Asche. Die Stärke würde ich als leicht bis medium einschätzen.

Fazit:
Ein "Engländer" der sich gut rauchen lässt, ohne aber größere Begeisterung hervorzurufen. Dazu bietet er zuwenig Komplexität. Ich tippe auf einen Dunhill oder Schürch.


Rolf Öttking

Probe Nummer eins ist eine relativ milde Mischung englischen Typs. Das Mischungsbild ist überwiegend dunkelbraun und schwarz mit wenigen helleren Sprenkeln. Es ist keine Dunhill- Süße festzustellen, so dass ich Dunhill als Hersteller ausschließen möchte. Auch ist der Tabak nicht Dunhill- typisch geschnitten. Die Mischung ist kräftiger als Nummer 1, jedoch leichter als Nummer 3. Der Latakia- Anteil ist IMO recht gering, so dass Nebenaromen etwas stärker zur Geltung kommen können. Ein Hauch Perique und ein noch leichterer „Zigarren- Einschlag" ist spürbar. Die Mischung schmeckt nur leicht rauchig, etwas nussig, kein Top- Flavour, sondern Tabak- eigene Aromen. Zum Ende der Pfeife wird sie ein wenig „pfefferig", jedoch ohne auf der Zunge zu prickeln. Bei heißerem Rauchen werden die Nuancen allerdings schwächer. Der Tabak lässt sich recht gut und trocken bis zum Ende rauchen und hinterlässt hell- bis mittelgraue, trockene Asche.

Fazit:
Ich wage einen Rateversuch, welche Sorte ich getestet habe: John Aylesbury Finest British (??) Der Tabak eignet sich, so glaube ich, recht gut als Einstieg in die Welt der Latakia- Blends, ist aber auch gut als Beginn einer Tabak- Reise, die dann bei stärkeren Blends enden kann.


Jörg Eichelberger

Es ist schon erstaunlich wie der Zip-Lock das Aroma verfälscht. Im Beutel glaube ich Vanille zu riechen, also raus damit in ein Glasschüsselchen. Jetzt rieche ich den Latakia, prima. Dann darf die Mastro de Paja wieder ran. Das Anzünden geht problemlos vonstatten und der Abbrand ist auch bis zum Ende einwandfrei.
Im Rauch kommt der Latakia nicht so ausgeprägt zum Tragen, vielmehr ist stellt er nur eine Nuance des Geschmacks dar. Zu Anfang ist der Tabak etwas herb, erst im weiteren Verlauf kommt eine dezente Süße dazu. Hauptsächlich ist der Geschmack von der Würze geprägt, die gegen Ende noch mal zulegt. Meines Erachtens sind in Probe 1 auch Orientals enthalten.
Zusammenfassend: kühler, glatter, kondensatarmer Abbrand eines überzeugenden Tabaks.


Gert Müller

Ahaaaa, das dürfte er sein, der Tabak mit dem „blumigen" Aroma. Diesmal hab ich den Eindruck, zusätzlich zum Blumengeruch, ein leichtes Kentucky-Aroma im Hintergrund wahrzunehmen.... Der Tabak stellt sich als Crimp-Cut in div. dunklen Braun- u. Schwarztönen mit hellen Anteilen dar, sehr weich-wollig und verhältnismäßig kurz. Die Feuchtigkeit ist normal.
Das Stopfen (Denicotea De Luxe, nussbaumfarbene Bulldog OHNE Filter) ist genauso leicht wie das Anzünden. Der Tabak brennt sofort an, glimmt flott und stetig ohne zu sotten. Der Geschmack überrascht, ist leicht, ein bisschen in Richtung medium. Wer erwartet, das eigenartige Flavour beim Rauchen zu schmecken wird enttäuscht sein, vielleicht ist es ein ganz klein wenig noch im Hintergrund zu ahnen, aber im Vordergrund steht würziger Tabakgeschmack, wenig Süße, eher ein angenehmer VA - Burley-Geschmack mit deutlicher Kentucky-Würze, Zartbitter-Schokolade und ein wenig Mocca. Der Tabak raucht sich kühl und neigt kaum zu Zungenbrand. Gegen Ende der Pfeife wird das Kentucky-Aroma intensiver, herb-würziger, bitterer aber nicht unangenehm. Der Tabak hinterlässt kaum Rückstände in der Pfeife, nur etwas mittelgraue Asche. Er dürfte sich durch seine Milde und gute Glimmfähigkeit auch zum Einrauchen von Pfeifen eignen, zumal das intensive Poucharoma beim Rauchen praktisch nicht vorhanden ist. Apropos Poucharoma, böse Zungen könnten behaupten, dass sich der Tabak doch wohl eher als Duftspender für den Wäscheschrank eignet, aber welcher halbwegs vernünftige Mensch würde Tabak zur Wäsche legen ?.. na also...

....übrigens, so angenehm wie jetzt hat es noch nie beim Öffnen der Sockenschublade gerochen... :o))

(07.07.2000)


Dieser Tabak wurde an 6 Mitglieder von daft geschickt, die nicht wussten, um welchen Tabak es sich handelt.

Aktuelle Änderungen (alle) | Edit SideBar Letzte Änderung dieser Seite: 30.12.2010 22:07 Uhr bearbeiten | drucken | Versionen