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Cornola

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Hans Schürch Cornola

(Pfeifentabak)

Markenname:Hans Schürch
Hersteller:Hans Schürch (CH)
Mischung:Virginia's und gesüßter Black Cavendish
Schnittbreite:Relativ fein geschnittene Mixture
Typ:aromatisiert
Stärke:medium
Verpackung:Bulk
Preis:CHF 8 für 50 g

Karl-Heinz Krebs

Bei den aromatisierten Mischungen bevorzuge ich Larsen No. 50. Aufmerksam geworden durch die Beschreibung auf der Web Page von Synjeco, das Vanille Aroma sei 100 % natürlich, konnte ich nicht widerstehen. Wie die Mischungen der klassisch englischen Richtung ist "Cornola" recht feucht. Die Farbe des Tabaks reicht von hellem bis dunklem Braun mit schwarzen Bestandteilen. Der Tabak verströmt einen Vanillegeruch, der aber nicht aufdringlich wirkt. Ich stopfe ihn nicht zu fest in eine Vauen No. 581 mit gut mittlerem Füllvolumen, sie ist den aromatisierten Mischungen vorbehalten. Er lässt sich gut anzünden und schon nach den ersten Zügen merke ich, "Cornola" ist anders. Das Vanillearoma beschränkt sich nicht nur auf die Raumnote, es ist deutlich wahrnehmbar, ohne den Tabakgeschmack zu überdecken. Bis zum Schluss bleibt "Cornola" stabil im Geschmack. Von der Raumnote ist meine Frau angetan.

Fazit:
Eine wunderbar ausgewogene Mischung, die den Tabak nicht verleugnet. Ein Kompliment an Hans Schürch, mit diesem Blend ist er in die Spitzenklasse der Aromatisierten vorgestoßen. Mir hat er sich erst nach mehreren Pfeifen erschlossen, er wird nicht eintönig, er bleibt vielschichtig. Bei der nächsten Bestellung werde ich ihn wieder ordern, mal sehen, wie lange die "Beziehung" zum "Cornola" anhält.

(02.05.2000)


Björn Hollensteiner

Mit diesem Tabak habe ich mich sofort angefreundet. Es handelt sich um eine bunte Mixture aus hellem und mittelbraunem Blattgut breiteren Schnittes, ergänzt durch dunklen Ready-Rubbed Cavendish. Das Flavouring ist ein sehr natürliches Vanillearoma, das eine zusätzliche leicht alkoholische Note nicht verleugnen kann.

Der Tabak sollte nicht zu locker eingefüllt werden, da er nach dem Anzünden deutlich zusammengeht. Beim Rauchen genießt man einen wunderbar aromatischen Vanilleduft, der von feinen Tabaknoten untermalt wird und auch für den Raucher selbst schmeckbar ist. Der Tabak ist zwar mild auf der Zunge, aber nicht gerade leicht. Es stellt sich bei eine größeren Füllung durchaus Sättigungsgefühl ein. Die Raumnote ist hervorragend und lädt auch Nichtraucher zum Schnuppern ein.

Der Abbrand ist vorbildlich, der Tabak ist weit davon entfernt, zu sottern. In der Pfeife bildet sich eine ebenmäßiger Cake, so dass er sich sogar zum Einrauchen eignen könnte. Irgendetwas an diesem und anderen Schürch-Tabaken erinnert mich an DTM-Tabake, was es genau ist, weiß ich nicht.

Fazit:
Meine uneingeschränkte Empfehlung! Ich genieße den Cornola bevorzugt bei der Arbeit, wo ich mir dann lobender Worte der Kollegen aufgrund des Geruches sicher bin.

(26.02.2002)


Ingo Gebert

"Dies ist die erste aromatisierte Mischung, die Hans jemals herstellte. Sie wurde ein sofortiger Erfolg, und so kamen weitere aromatisierte Mischungen hinzu. Das Vanillearoma ist 100% natürlich (kein chemischer Zusatz). Er ist eine Entdeckung gegenüber den Mischungen, die sonst künstlich mit Vanille aromatisiert werden."

Diese Beschreibung des Cornola machte mich neugierig. Nachdem ich den Tabak erhalten hatte, verhieß die erste Geruchsprobe ein hinzugefügtes Vanillearoma, welches wirklich aller Wahrscheinlichkeit nach eines natürlichen Ursprunges ist. Ohne Probleme ließ sich das Rauchkraut in die Pfeife einbringen und anstecken. Während der ersten Züge war das Geschmackserlebnis doch sehr begrenzt, ich dachte mir, das wird sich noch geben. Aber leider war der Gedanke falsch, es änderte sich im weiteren Verlauf des Schmauchens nicht allzu viel an diesen Eindrücken, nur gelegentlich konnte ich etwas von der Vanille erschmecken, ansonsten tendierte der Tabak mehr in die Geschmacksrichtung heiße Luft.

Fazit:
Daumen runter, sicher war der Gedanke, einen Tabak mit natürlichen Aromastoffen zu aromatisieren sicher gut und richtig, aber die Umsetzung ging leider völlig daneben.

(03.03.2004)

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