zurück
DTM Patriot Flake
(Pfeifentabak)
| Markenname: | DTM |
| Hersteller: | DTM |
| Mischung: | Virginia |
| Schnittbreite: | Flake |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | gut medium |
| Verpackung: | 50 gr Dose / 250 gr Vakupack |
| Preis: | 8,25 Euro / 32,85 Euro (März 2011) |
Gunnar Blumert
Die Herstellerbeschreibung:
"Ein Tribut an die tapferen Kämpfer des Unabhängigkeitskrieges.
Ein klassischer Flake mit sowohl süß-aromatischen, als auch würzigen
Charakterzügen, eine Komposition verschiedener Viginia Grades aus der Neuen
und der Alten Welt.
Durch die lange Reifung in der Presse vereinen sich die unterschiedlichen
Partien zu einem harmonisch ausgewogenen Ganzen.
Langsam im Abbrand, kühl im Rauch, rund und süffig im Geschmack - genau so,
wie es Liebhaber dieser traditionellen Tabakspezialität erwarten und
schätzen."
Die Flake-Scheiben sind in der Runddose für DTM-Verhältnisse recht
ordentlich übereinander gestapelt. Das mag daran liegen, dass sie recht
schwer voneinander zu trennen sind - mir ist es nicht gelungen, eine Scheibe
am Stück zu entnehmen.
Direkt nach dem Öffnen hatte ich den Eindruck, es röche nach Essig - nach
wenigen Minuten war dieser leicht in der Nase beissende Geruch jedoch
komplett verschwunden. Jetzt riecht es nur noch sehr lecker nach hellem
Virginia. Vielleicht ganz leicht nach Honig? Oder Wiesenblüten? Jedenfalls
nicht nach Heu und sehr angenehm.
Die Farben reichen von hell- bis mittelbraun mit einigen dunkleren Fasern.
Die Konditionierung ist gut, für einen Flake relativ trocken.
Da der Flake ziemlich fest gepresst wurde, klappt das Stopfen problemlos mit
der Knick- und Falt-Methode - sofern man ein ausreichend großes Stück vom
Stapel lösen konnte. Anzünden ebenfalls problemlos.
Im Geschmack ist der Patriot Flake ein typischer DTM-Virginia-Flake,
anzusiedeln irgendwo zwischen Kriswill gelb und Skipper's, aber näher bei
letzterem. Der Limerick ohne Perique könnte ähnlich schmecken.
Wie es sich für einen guten Virginia-Flake gehört, kommt keine Langeweile
auf; im Verlauf wird das Aroma kräftiger und gehaltvoller, und immer neue
Geschmacks-Nuancen werden wahrnehmbar, ohne dass ich sagen könnte, wonach
genau es denn schmeckt. Virginia halt, aber doch deutlich anders als
beispielsweise die Virginias von Samuel Gawith oder K&K. Vielleicht würde
OGS ähnlich schmecken, wenn Orlik den unsäglichen Apfelsinensaft endlich mal wegließe.
Die Füllung glimmt gutmütig bis zum Ende durch, meine Zunge hat sich nicht
beschwert, und die Asche ist hellgrau mit einigen dunkleren Krümeln.
Fazit: Dann und wann eine nette Abwechslung. Ich werde wohl immer die eine
odere andere Dose liegen haben und älter werden lassen. Der Patriot Flake
reißt mich aber nicht so vom Hocker, dass ich mir eine
250g-Triebtäterpackung, die nach dem Öffnen ja in überschaubarer Zeit
aufgraucht werden will, zulegen werde.
(27.03.2011)