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Da Vinci

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DTM Da Vinci

(Pfeifentabak)

Markenname:DTM
Hersteller:DTM
Mischung:Virginia, Black Cavendish
Schnittbreite:langfaserige Virginia-Streifen und kleinere Cavendish-Stücke
Typ:aromatisiert
Stärke:leicht-medium
Verpackung:50 Gramm-Pouch
Preis:7,20 EUR

Andreas Knöll

Beschreibung im DanPipe-Katalog: "Ein Pfeifentabak aus hellen Virginia Grades und mildsüßem Black Cavendish, gereift unter Zugabe von toscanischem Wildhonig und vollmundig-weicher Rotweine der "Colli Senesi" im Süden der Toscana, dezent verfeinert mit einer Prise duftiger Bourbon Vanille. Ein Erlebnis für den verwöhnten Gaumen - und für die Nase."

Nachdem ich ein großer Toskana-Fan bin, hat mich die Beschreibung neugierig gemacht (außerdem fand ich das Design der Verpackung sehr gelungen). Beim Öffnen des Pouch strömt ein (zunächst fast zu intensives) süßes, an einen guten Früchtetee erinnerndes Aroma aus der Verpackung. Anklänge von Aprikose und Kokos, etwas Schokolade, Waldbeeren (hier am ehesten die vom Hersteller erwähnten Rotweine zu erahnen). Das bunte Schnittbild mit eher langen Virginia-Streifen und kleineren Black Cavendish Stücken sieht ebenfalls "lecker" aus. Frisch geöffnet ist der Tabak beinahe etwas zu feucht.

Der Tabak stopft sich völlig problemlos. Zum Entzünden reichen ein bis zwei Streichhölzer. Danach glimmt das Pfeifchen munter vor sich hin. Der Geschmack hat eine angenehme Honig-Vanille-Süße, die zum Ende hin etwas herber wird und karamelliger schmeckt. Die Raumnote ist nach Aussage meiner BH am ehesten vanillig. Der Tabak brennt geduldig zu einem Häufchen mittelgrauer Asche ab, die Kondensatbildung hält sich in Grenzen. Mir kam der Tabak im Verlauf der Zeit, nachdem er etwas weniger feucht war, "runder" vor. Die Aromatisierung ist stimmig und weniger "aufdringlich" als nach dem ersten Geruchseindruck befürchtet. Obwohl ich sonst kein "Sweetie" bin, habe ich diesen Tabak als sehr angenehm erlebt. Er könnte sich auch für Pfeifenraucher eignen, die um "Aromaten" sonst einen großen Bogen machen.

Fazit:
Ein nicht zu süßer, fruchtig aromatisierter Pfeifentabak, eher leicht bis medium, der bestimmt nicht zum letzten Mal in meine Pfeifen kam.

(10.02.2002)


Manfred Arenz

Der Da Vinci hat mich erst nach einer Geruchsprobe interessiert, entsprach er doch gar nicht der Beschreibung im DP-Katalog, sondern erinnerte mich an Schoko-Erdbeer-Sahne (wenn jemand Yogurette - Schokolade kennt, weiß er was ich meine). Auf jedenfall verführerisch süß , für den der dies mag.

Die Mischung besteht aus ca. 70 % schwarzem Black Cavendish, zum Teil als Flake-Flocken und auch viel Staub, sowie einzelnen Sprenkeln hellen Virginias. Aus der Dose etwas zu feucht für meinen Geschmack, verliert der Tabak nach etwas Lüften die Klebrigkeit und das Aroma Fruchtbombe wird geringfügig dezenter.

Das Stopfen geht problemlos, wenn auch durch den vielen Staub und die groben Flocken des BC ein gutes Durchmischen vor der Füllung ratsam ist. Die Kopfgröße der Pfeife ist bezüglich Stopfen und Abbrand egal, der Tabak glimmt sehr schön und ohne viel Kondensat herunter bis auf ein paar Krümel.

Der aromatische Geschmack erschlägt einen zu Anfang fast, im Laufe der Füllung balanciert sich das Flavour mit dem süßen Cavendish aus. Da Vinci ist kein Tabak für den Freund naturbelassener Mischungen, man muß schon stark fruchtige VA/BC `s mögen. Anfangs dominiert eine Note nach Erdbeere-Sahne, zur Mitte hin kommt ein schokoladiger Ton hervor, manchmal meine ich auch etwas Würziges in Richtung Fondor wahrzunehmen. Die Raumnote erinnert die begeisterten Damen ;-) mehr an Schokolade.

Fazit:
Eine Aromabombe für Süßpanscher - aber interessant.

(28.02.2003)


Daniel Wegehaupt

Da ich den Pouch mit der MonaLisa schon ein gutes Jahr im Tabaklager liegen hatte, war nun die Zeit gekommen ihn zu öffnen. Von meinen Vorreviewern wußte ich ja in etwa was mich erwartet.

Auch nach der Lagerung war der Tabak im Pouch frisch und ideal konditioniert. Er verströmt tatsächlich einen Duft nach Erdbeerjoghurt oder Yogurette, dabei im Hintergrund etwas säuerlich.

Glimmt der Tabak, zeichnet er sich durch einen guten und problemlosen Abbrand aus. Die Raumnote ist verführerisch. Auf der Zunge ist der Geschmack eher _trocken_, nicht so süß wie ich es eigentlich erwartet hatte. Der Da Vinci kann also überraschen!

Wird der Tabak zu heiß geraucht, wird er schnell flach und eintönig. Hier sollte man etwas Vorsicht walten lassen. Ich habe trotzdem fast immer einen AKF benutzt. Die Kondensatentwicklung liegt im mittleren Aromatenbereich. Von der Nikotinstärke her ist der Da Vinci als leicht einzuordnen. Negativ: Die letzten 5 Gramm bestehen ärgerlicherweise nur noch aus Mini-Tabakbröseln und Staub.

Fazit:
Ein guter, ordentlich aromatisierter Tabak -aber kein absolutes Highlight. Für Naschkatzen ist er trotzdem eine Empfehlung wert. Lagerfähig, Sommergeeignet und problemlos im Abbrand. Will aber kühl geraucht werden, damit sein Aroma konstant bleibt. Würde es ihn an jeder Ecke zu kaufen geben, würde ich sicher wieder mal zugreifen.

(02.08.2005)

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