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Danish Truffles Schwarz

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Stanwell Danish Truffles (schwarz)

(Pfeifentabak)

Markenname:Danish Truffles (schwarz)
Hersteller:Orlik
Mischung:BC und Viginia
Schnittbreite:Cubes
Typ:stark aromatisiert
Flavour:Brandy, Mandarine
Stärke:leicht-medium
Verpackung:100 g 8-Eck-Schmuckdose
Preis:15,45 Euro

Heiko Kaufmann

Ein Tabak, an den man sich gewöhnen muss! Aussehen: kleine gepresste Tabakwürfel, ca. 3mm Kantenlänge, hin und wieder etwas größere Brocken.
Duft: Aus der Folienverpackung steigt etwas alkoholisch-süßes auf.....Tabak?? Fehlanzeige :-)
Stopfen: Ich lasse die Würfel so wie sie sind in die Pfeife rieseln und klopfe hin und wieder mit einem Finger gegen den Pfeifenkopf. Obenauf ein dünne aufgerubbelte Schicht, die ich leicht andrücke.
Anzünden: Man braucht ziemlich viel Streichhölzer, bis die ganze Oberfläche glimmt. Danach allerdings nicht mehr tot zu kriegen :-)
Rauchen: Hmmm, wie beschreibt man den Geschmack? Man schmeckt auf jeden Fall die Mandarinen. Fast schon zu aufdringlich. Tabak? Bisher noch nicht gefunden. Ab der 2. Hälfte lässt die Aromatisierung nach, man hat das Gefühl nur noch geschmacklosen Rauch einzuatmen, der zum Schluss der Füllung etwas bitter wird. Was mir noch auffällt: Einer der wenigen Tabake, bei denen ich es trotz aller Konzentration nicht schaffe trocken zu rauchen.
Asche: feine graue Asche mit einigen angekokelten Reststücken.

Fazit:
Zu Anfang dachte ich: Nie wieder! Mittlerweile hab ich mein Urteil geändert. Öfters in der selben Pfeife mit kleinem Kopf geraucht fängt das Fruchtaroma an, mir zu gefallen. Vor allem, das man wirklich eine einzige Frucht heraus schmeckt und nicht nur Obstsalat! Allerdings ist dieser Tabak wohl nur für Süßkramraucher interessant.

(18.03.2003)


Philippe Blumenthal

Geraucht oFi in Stanwell 191 und Poul Winslow E

Eine kleine und wahre Geschichte vorweg: Ich fragte die Dame hinter dem Tresen, welche Aromatisierung die beiden Danish Truffles, die hinter ihr im Regal standen, hätten. Sie meinte darauf, da seien Trüffel drin. Einmal weiße und einmal schwarze...!

Natürlich nicht. Was aber in den Danish Truffels in der schwarzen Dose, zusätzlich edel geschützt in einem dicken Alusäckchen, drin ist, das macht wirklich Spaß.

Schon beim Öffnen kommt ein betörend süßer, dichter Duft entgegen, der Brandy ist wunderbar zu riechen, aber auch Noten von Honig und Nuss (die nicht drin sind...).

Das interessante an diesen großen Krümeln, eine Art Miniplug, ist sicher, dass die Pfeife im Nu gefüllt ist. Ein Stopfen an sich fällt weg. Das Anzünden hingegen nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als bei einem lockeren Tabak oder Flakes, ich habe auch noch während des Rauchens einige Zündis gebraucht. Zu fest ziehen mögen die Trüffelbröckchen übrigens nicht und ich denke, dass sie in einer größeren Pfeife, vielleicht einer Pot, durchaus angenehmer in der Handhabung bzw. Befeuerung sind.

Aber auch so, brennt der Tabak denn, die Danish Truffels in schwarz haben im Mund noch mehr Aroma und Süße bereit als man in der Nase zunächst erahnt. Es ist ein Fest für die Zunge, die Süße verbreitet sich wohlig und nachhaltig, besonders auf den Lippen ist das sehr schön zu schmecken.

Veredelt ist der Tabak laut Beschrieb mit Mandarine und Benediktiner Brandy. Während die Wärme und die vollmundige Schwere des Brandys zu schmecken sind, muss man für die Mandarine schon etwas Fantasie aufbringen. Wahrscheinlich vermählt sich deren Aroma mit den Aromen des Tabaks und des Brandys.

Ein eher milder bis mittelstarker Tabak nur für Fans von schwereren und geschmacksintensiven Aromaten, für mich ein richtiger Weihnachtstabak!

(24.07.2010)

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