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Dark Plug

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Gawith & Hoggarth Dark Plug

(Pfeifentabak)

Markenname:Gawith & Hoggarth
Hersteller:Gawith & Hoggarth
Mischung:Virginia
Schnittbreite:Plug
Typ:naturbelassen
Stärke:extra-stark
Verpackung:50g Zip-Lock Beutel
Preis:5,33 Euro

Alex Neumann

"Keine Macht den Drogen" Das könnte durchaus auch für den Dark Plug gelten. Stärke 9 auf Daniels Skala geht eindeutig in Richtung Droge. Und machtvoll ist der Dark Plug, das sieht man auf den ersten Blick. Tief schwarz ruht er in seinem Beutel. Würde er noch ein bischen glänzen, könnte man ihn fast für ein Stück Kohle halten. Nur ganz vereinzelt sind etwas hellere Fasern erkennbar. (Anmerkung: Das Bild auf Daniels Seite täuscht, da hat er wohl versehentlich den falschen fotografiert).
Der Geruch unterstreicht den Eindruck zusätzlich: Da ist nichts Liebliches, nichts Süßes, er geht ganz klar in die Würzige Richtung.
Der Beginn des Rauchopfers hat durchaus Gemeinsamkeiten mit einem dunklen Ritual: Ohne gut gewetztes Messer kommt man nicht weit: Der Dark Plug ist recht fest gepresst. Kurz bevor der Schweiß in Strömen fließt, liegt er endlich in rauchfertige Würfelchen zerschnitten auf dem Brett. Die Würfel läßt man dann am besten einfach nur in die Pfeife fallen und klopft dann dezent dagegen, damit sie sich ein wenig setzen. Auf gar keinen Fall fest andrücken oder die Pfeife vollfüllen:
1. macht sich der Dark Plug während des Rauchopfers ziemlich breit und mag es gar nicht, dabei eingeengt zu werden
2. bäumt er sich beim Anzünden sehr stark auf.
Ansonsten geht das Anfeuern aber problemlos, wenn man vorher ein paar paar lose Fäden und Krümel oben drauf gelegt hat. Die Geschmaksknospen vermelden eine dezente Süße und ein rauchiges, würziges Aroma. Das bleibt vom ersten bis zum letzten Zug erhalten ohne langweilig zu werden, da es sich immer wieder in Nuancen ändert: mal etwas würziger, mal etwas rauchiger. Dann erinnert es wieder mehr an eine gute Zigarre. Sehr spannend. Wie sich der Tabak verhält, wenn man ihn heiß raucht, konnte ich nicht feststellen, es ist mir nie passiert. Und freiwillig probiert man es besser nicht aus: Der Nikotingehalt ist recht hoch, ein paar tiefe Züge und schon nimmt das Karusell Fahrt auf. Besser man passt sich dem Dark Plug an und nippt nur dezent an der Pfeife. Das er dabei öfter mal ausgeht, schadet nicht und gibt Zeit zur Erholung. Vor dem erneuten Anzünden kann man mal den Stopfer leicht in den Pfeifenkopf legen um den verbleibenden Tabak etwas zusammenzuschieben. Bei fortgeschrittenem Rauchopfer sollte man die Asche nach dem Nachstopfen mit dem Dorn etwas perforieren: Sie ist sehr fein und kompakt und nimmt so dem Tabak die Luft zum Atmen. Auf diese Art hält eine Füllung weit über zwei Stunden. Das bei einem derart langsamen und kühlen Rauchen weder die Zunge gereizt wird noch Kondensat gebildet wird, versteht sich von selbst.
Auch die Raumnote unterstreicht die Macht des Dark Plug: Ich rauche nicht für andere. Basta!

Fazit:
Vergiss Latakia. Wie der Name schon sagt ist in Wahrheit der Dark Plug die Dunkle Seite der Macht. Ist er zu stark, bist du zu schwach. So einfach ist das. Ich bin jedenfalls zu schwach um ihm zu wiederstehen. Er steht schon auf dem Einkaufzettel für die nächste Bestellung bei Daniel.

(14.02.2005)


Ingo Gebert

Der Dark Plug wird mit den nachfolgenden Worten beschrieben: "Der Dark Plug wird vom "Kuchen" in Riegel geschnitten. Eine sehr starke, aber sehr kühler Rauch ist das Resultat einer Kombination in gleichen Proportionen von dunklem Malawi-Tabak, ,über Feuer getrocknet, und dunklem luftgetrockneten indianischen Tabaken. Kein zusätzliches Flavour. Sie können das rauchige Aroma dieses Tabaks riechen, welches aus der Trocknung über den Feuern her resultiert, und das "süßere"; aber noch stark zigarrenähnliche Aroma der luftgetrockneten indianischen Tabake."

Nach dem Auspacken aus dem Zip-Lock Beutel hielt ich einen dunklen, fast schon etwas bedrohlich wirkenden Tabakblock in den Händen. Von der Farbe her ist der Dark Plug fast schon schwarz. Um den Tabak in die Pfeife zu bekommen, habe ich den Plug in kleine Würfelchen zerteilt, in quasi zum cube cut umgearbeitet, dann habe ich ihn locker gestopft. Wie bei so einigen Tabaken aus den Lakelands, ist das Anzünden etwas mühselig.

Es entwickelt sich beim Rauchen ein kräftiger Tabakgeschmack, den ich allerdings nicht unbedingt als zigarrenähnlich einstufen würde. Meines Empfindens nach war es eher eine leicht herbale, kräuterähnliche Note, und vom Geschmack her nicht uninteressant. Bei aller Stärke, den dieser Tabak an den Tag legt, ist er zungenfreundlich. Allerdings sollte man den Dark Plug erst nach dem Mittagessen rauchen...

Fazit: Daumen hoch, dieser kräftige Tabak ist sicherlich eine willkommene Abwechslung in mußevollen Schmauchstunden.

(13.04.2005)

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