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Duke-Mixture

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Roman Peter Duke - Mixture

(Pfeifentabak)

Markenname:Roman Peter
Typ:naturbelassen
Stärke:medium
Preis:50g Fr. 8.00, 100g Fr.16

Manfred Arenz

Mischung: Burley , Virginia , Black Cavendish , Latakia
Schnittbreite: mehrere Schnittbreiten, von schmal bis breit
Typ/Flavour: tabakecht, mit leichter Aromatisierung
Stärke: leicht - mittel
Testpfeife: Cornelius Nele 2058, mit Adapter, größeres Füllvolumen

Der Geruch aus dem Ziplock ließ mich zuerst an eine englische Latakia-Mischung denken, vielleicht hat sich aber auch das Aroma der 3 Blindtests etwas vermischt. Beim näheren "Hinriechen" fielen mir der Red Rapparee und der Bobs Flake ein.

Zu Stopfen ist der Tabak recht einfach, durch die verschiedenen Schnittbreiten "passt" er in Pfeifen jedweder Größe. Auch das Anzünden geht recht fix.

Im Geschmack hat mich der BT #3 am Meisten überrascht: Kam zum Anfang ein leicht nussiges Aroma - vollmundig mit dem Tabakgeschmack harmonisiert - gewann mit zunehmender Rauchdauer ein dezentes Kakaoaroma Oberhand, mit leicht würzigen Anklängen an Latakia, welcher sich mehr und mehr mit in den Vordergrund drängte.

Der Tabak gewann eine leichte Würze, wurde aber nie scharf oder zu rauchig - wenn ich einen Tip abgeben müsste: Eine rubbed-version des Bob Flake Choc ?


Frank Nicolai

Der Tabak ist definitiv aromatisiert - ich würde meinen, mit irgendwas Alkoholischem - der Geschmack kommt mir von den Esotericas her bekannt vor - so in Richtung "Pembroke" oder mehr noch "And so to bed". Der Tabak an sich ist relativ leicht und schmeckt auch nur wenig durch die Aromatisierung durch. Diese ist jedoch - schon im Geruch anwesend - zwar ziemlich gravierend, aber wenn man das mag, dann möchte man mehr davon. Der Tabak ist eine Mixture aus zur Hälfte sehr dunklen Anteilen (Latakia scheint es nicht zu sein - also BC?) und zum Anderen aus hellbraunem Blattgut dass von der Struktur her Virginia sein müsste.
Der Tabak lässt sich gut und einfach stopfen und entzünden - wichtig dabei: er braucht festes Stopfen da er sehr schnell herunterbrennt. Dabei kann er ziemlich viel Hitze entwickeln - ohne jedoch Kondensat zu produzieren.

Der Geschmack umschmeichelt die Zunge weich - anders kann ich das nicht ausdrücken. Mir fällt dazu nur noch "samt-weicher" Rauch ein. Zwischenzeitlich erinnert der Geschmack - wenn man sich das Aroma hinweg denkt - ein wenig an sog. holländische Mixturen, die dieses etwas kratzige aber Füllige an sich haben. Allerdings ist dieser Tabak alles andere als stark - eher leicht mit Hang zu medium.

Viel zu schnell brennt er ab und hinterlässt ein Häufchen hellgraue Asche und einen Wohlgeruch im Zimmer, mit dem man bei der Damenwelt sicherlich Punkte sammeln kann ;-)

Fazit:
Auch wenn für den Blindtest nur englische Tabake angekündigt waren: die Probe 3 gehört definitiv nicht dazu. Möglich, dass Latakia enthalten ist, aber er ist weder zu erschmecken noch zu erriechen. Insgesamt eine überraschende Mixture von der ich gern ein paar Füllungen mehr rauchen möchte. Und noch was: Meine Empfehlung: unbedingt ohne Filter rauchen!

(11.09.2001)

Dieser Tabak wurde als Blindtest verschickt.

Aller guten Dinge sind drei; auch hier eine Hausmischung von Roman Peter (www.peterpfeifenbau.ch). Woher das nicht zu verleugnende Aroma kommt, ist mir auch nicht klar, aber ich denke nicht, dass hier ein Tabak verwechselt wurde.

Duke - Mixture:
Sehr milde Mischung aus gerösteten Burley- und doppelt fermentierten Virginia- Tabaken. Leicht gesüßt mit Black Cavendish und abgestimmt mit aromatischen Orient- Tabaken.
50g Fr. 8.00
100g Fr.16.00

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