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Tabak Huber English No. 16
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | Kohlhaase und Kopp? |
| Mischung: | Virginia, Latakia, Perique |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | englisch aromatisiert |
| Stärke: | stark |
| Verpackung: | 100g Dose |
| Preis: | 20,-- DM |
Franz Wiesmaier
Beschreibung des Herstellers: Unsere älteste englische Latakia-Mischung. Diese kräftige Mischung aus Bright Virginia und Perique bester Lagen ist unterlegt mit einem hohen Anteil von Syrian Latakia. Eine klassische vollwürzige Latakia-Mixture.
Die Dose ist unauffällig gleicht wie die meisten Eigenmischungen von Huber eher eine Lackdose. Der Kunststoffdeckel schließt relativ dicht.
Da ich mich bereits mit Accountants und Marlin Flake eingedeckt hatte, war die erste Reaktion des Verkäufers: Wissen Sie, was Sie da wollen, ein starker Engländer - ich wollte Sie ja nur darauf hinweisen. Erst nach meiner Antwort: Nightcap gehört zu meinen Lieblingssorten: Na dann...
Der erste Eindruck beim Öffnen: Der Engländer lässt sich beim besten Willen nicht verleugnen. Auch meine Frau meinte gleich: Der kommt aber nur im Büro in die Pfeife. Der Tabak ist sehr locker und nur von geringer Feuchte, es sind kaum dickere Rippen vorhanden. Wenn er sich so gut raucht, wie er sich anfühlt und riecht...
Das Stopfen geht problemlos, nach dem ersten Anzünden ein kurzes Aufbäumen, rasch nachgestopft und nochmals draufgefeuert. Irgendwie erinnert er mich an den Dunhill 965, aber doch nicht so intensiv im Geruch. Die Pfeife lässt sich dann ohne weiteres Anzünden mühelos zu Ende rauchen, am Schluss bleibt nur mehr ein kleines Häufchen grauer Asche übrig. Kein Gesotter in der Pfeife, auch der letzte Rest noch mit dem typischen Aroma ohne besondere Schärfe oder Brennen auf der Zunge. Obwohl der English Blend No. 16 von Huber als full bezeichnet wird möchte ich ihn doch einiges leichter als z.B. den Nightcap oder BS einstufen. Auch die Raumnote ist zwar typisch englisch, aber doch leichter verdaulich.
Fazit:
Für alle, die Anhänger der dunklen Seite des Pfeifentabaks sind, zu empfehlen, auch wenn sich die Stärke nicht als so gravierend herausstellt, wie ich nach der ersten Warnung des Verkäufers vermutete. Er lässt sich eventuell schon vormittags rauchen. Für Anfänger würde ich ihn aber nicht empfehlen. Da der Preis im Verhältnis zu den Dunhill-Tabaken relativ günstig ist, stellt er für mich jedenfalls eine gute Alternative dar und steht schon auf meinem Einkaufszettel für den nächsten Besuch in München.
(31.01.2001)