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Gawith & Hoggarth Ennerdale Flake
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Gawith & Hoggarth |
| Hersteller: | Gawith Hoggarth TT Ltd. |
| Mischung: | Virginia (Brazil, Zimbabwe and Malawi, 86%), sun cured Malawi (10%) und Malawi Burley (4%) |
| Schnittbreite: | Flake |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | Bulk. Ab 50 gramm |
| Preis: | CHF 8 |
Frank Nicolai
Nun habe ich diesen Tabak fast 50 mal geraucht und mir dabei sogar den Luxus gegönnt, ihm eine eigene Pfeife zuzugestehen, Und - das vorweg - es hat sich gelohnt. Denn die Pfeife (eine Winslow-Kugel) ist wohl nun auf ewiglich mit dem Ennerdale-Aroma vermählt.
Der Geruch des Flakes ist unbestritten der des Rasierwassers "Old Spice". Und nicht nur der Geruch, auch der Geschmack entspricht dem. Unglaublich. Und das soll schmecken? Ja, es schmeckt. Es schmeckt unglaublich gut - wenn man diese Aromatisierungsrichtung mag. Ich würd ihn noch zu den "irish Aromatisierten" zählen. Auch wenn der Hersteller aussagt: "A background flavour of Almond is enhanced with the addition of fruit flavours, vanilla, and the special 'English type' flavour" - ich verspüre weder Vanille, noch Frucht - ich erkenne nur Old Spice.
Der Tabak ist von einem gleichmäßig verwaschenem Braun. Die Flakes sind eher Stränge als die bekannten Flake-Scheiben. Er lässt sich leicht aufrubben (auffransen trifft es besser) und stopfen. Das Entzünden ist sehr leicht und problemlos. Der Tabak glimmt hervorragend und bis zum Ende fast ohne Kondensat ab. Der Ennerdale ist ein Tabak, der auch gut ohne Filter geraucht werden kann. Er mag es, wenn man an der Pfeife eher nippt als zieht. Der Rauch trägt auch in geringer Konzentration das Aroma des Tabaks sehr gut. Die Stärke des Tabaks würde ich mit medium einstufen; also ein All-Day-Smoke. Das Aroma bleibt bis zum stillen Verglimmen des Tabaks erhalten. Übrig bleibt ein Häufchen grauer Asche. Der Rauch riecht nicht ganz so stark nach dem Old-Spice-Aroma, ist aber süßlich und erinnert ein wenig an Parfüm. Insgesamt ist der Duft aber ein echter Frauenverführer - meine zumindest kriecht mir immer auf den Schoß, wenn ich den Ennerdale rauche ;-)
Fazit:
Mit dem Ennerdale kam still und leise ein Tabak in meine Tabakbar, der sich ziemlich unspektakulär zu einem der meistgerauchten Tabake mauserte. Und das liegt nicht nur daran, dass der Tabak in ausreichender Menge vorhanden war. Dass er so sucht-erregend ist habe ich eigentlich erst bemerkt, als ich erstaunt feststellte, dass ich die Winslow fast täglich in Betrieb hatte. Und plötzlich starre ich in das Glas und wundere mich, dass es leer ist :-)
Ich mag den Geruch, den Geschmack, bin begeistert von seinem "pflegeleichten" Abbrand und dem unkomplizierten Rauchen. Das ist endlich mal ein Tabak, der kaum Aufmerksamkeit benötigt und im Büro "nebenher" geraucht werden kann, aber auch abendlich bewussten Genuss verschafft. Ich habe mich an den Ennerdale gewöhnt und möcht' ihn nicht mehr missen. Logisch, dass ich ihm meine uneingeschränkte Empfehlung mit auf den Weg gebe.
(30.07.2001)
Daniel Wegehaupt
Ein Tabak der besonderen Art aus dem nordenglischen Lakeland, den man -will man ihn haben- in der Schweiz bestellen muss. Schon diese Tatsache macht den Ennerdale zu etwas Besonderem. Aber da ist noch mehr, noch viel mehr.... Aber schön der Reihe nach.
Wie alles begann: Der Ennerdale erschien mir doch am Anfang recht suspekt. Ich kannte die Reviews im daft-Tabakbrevier und die Beschreibung bei synjeco, der entsprechenden Bezugsquelle in der Schweiz. Die Bezeichnungen "Parfüm" und "Seife pur" haben mich heftig abgeschreckt, nachdem ich in punkto seifig schmeckender Tabake mit dem Bulldog Medium Strength von DTM ins eiskalte Wasser gefallen war. Meine Geschmacksnerven waren tief beleidigt und mit Seife im Tabak wollte ich eigentlich nichts mehr zu tun haben. Ein anderes Erlebnis mit "englischer Aromatisierung" hatte ich beim Zusammentreffen mit dem -fast schon sagenumwobenen- RB Plug. Dieser verströmt IMHO statt seifiger mehr die orientalisch-gewürzigen Gerüche, aber auch dieser konnte mir die Welt der aromatisierten Inseltabake nicht so recht eröffnen. Eine Probebestellung des Ennerdale zwecks Verkostung hatte ich daher für mich weitestgehend ausgeschlossen.
Eines schönen Abends erblickte ich dann den Ennerdale in seiner ganzen 6 Zoll langen, nackten Schönheit, und ich hatte die Gelegenheit mal meine Nase in sein Töpfchen zu stecken. Was soll ich sagen, noch ein bisschen gutes Zureden durch einen "Eingeweihten" und ich hatte ein kleines Proben-Beutelchen Ennerdale in meiner Tasche. Noch im Auto auf dem Nachhauseweg probierte ich den E. aus. Ich beäugte ihn, roch an ihm, rieb ihn zwischen den Fingern, versuchte sein Aroma zu klassifizieren. Misstrauisch zog ich vorsichtig an der Pfeife. Nach ein paar Zügen hellten sich meine Gesichtszüge jedoch auf. "So schlecht ist er ja gar nicht", dachte ich bei mir. Mein Interesse war geweckt, bald folgte das zweite Rauchopfer, dann das Dritte und Vierte. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. ..
Der Tabak: Der Ennerdale besteht aus langen, brüchigen, angerissenen Flakestreifen. Wie ein Vagabund kommt er daher, unrasiert ;-) , unauffällig dunkelbraun, gewöhnlich, mit ein paar hellen Sprenkeln. Eine walderdige Feuchte gibt ihm Geschmeidigkeit. Im ersten Moment riecht es nach den Dünsten von Blümchenseife und Rasierwasser (eine gewisse Ähnlichkeit mit dem After Shave "Old Spice" wird ihm ja nachgesagt). Beim genaueren Schnüffeln, so scheint mir, riecht es auch nach Mandeln, Ingwer und Rosenwasser. Der parfümige Eindruck geht zurück.
Das Stopfen und die Raucheigenschaften: Am liebsten lasse ich den Ennerdale so wie er ist. Ich nehme ein paar längliche Flakestücke zusammen und drehe sie behutsam in die Pfeife. Mit dieser Methode habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Der Tabak lässt sich meist mit drei Hölzern unkompliziert entzünden und glimmt gutmütig und problemlos bis zum Ende. Genauer gesagt, er glimmt erstaunlich gleichmäßig und ohne Hang zum Ausgehen vor sich hin; selten habe ich bisher einen Tabak mit so guten Abbrandeigenschaften geraucht. Dieses legt mir doch die Vermutung nahe, dass eventuell abbrandregulierende Zusätze beigegeben worden sind. Wer weiß...? Der Ennerdale bäumt sich beim Entzünden stark auf, die Pfeife sollte daher nicht randvoll gestopft werden. Während der Tabak ruhig verdampft, umhüllt er den Kopf des Rauchers mit einem weißen Schleier aus blumig schwülen Sommerwolken. Da ist Ingwer, Parfüm und Rosenwasser, ja gut, vielleicht auch eine Winzigkeit Rasierwasser (nein, nicht das Billige), und da ist auch ein Hauch Blumenladen - aber Seife ? Nein, Seife kann ich hier nicht entdecken. Im Gegenteil, ich glaube, so habe ich mir wohl früher mal die parfümierten Zigaretten der feinen Damen aus guter Gesellschaft vorgestellt ;-)). Ja, ja ich weiß, das wird den ehrenhaften Verfechtern der "Old-Spice-Theorie" nicht so recht schmecken wollen, aber für mich ist der Ennerdale nicht der Duft der Matrosen aus Glasgow, ...oder von sonstwo. Für mich ist der E. ein Hauch des Eau de Cologne der Damen aus Summerset und Ascot. Romantisch schmalzig. Nein, nein, das hier ist kein Rosamunde Pilcher Roman -ganz so leicht und seicht ist der Ennerdale wirklich nicht. Im Gegenteil - unter dem blumigen Aroma verbirgt sich seine wahre Potenz. Er ist zwar käuflich, aber kein leichtes Mädchen - und wenn, dann hat es behaarte Beine! <g> Der Rauch kribbelt mir jedes Mal aufs Neue in der Nase, gehaltvoll und füllig. Am Anfang bescherte er mir auch ein unangenehmes Kloßgefühl im Hals, welches jedoch mit der Zeit wieder verschwand. Gleiches widerfuhr mir auch mit Bobs Flake Choc aus gleichem Hause. Ob's an den Zusatzstoffen liegt???
Der Ennerdale bildet einen schönen gleichmäßigen Aschedeckel und brennt an der frischen Luft für einen Flake erstaunlich flott herunter. IMO ein Drinnen-Tabak. Im Freien verglimmt er mir einfach zu schnell und bildet dabei IMO auch etwas mehr Kondensat. Im letzten Drittel der Füllung kommt etwas Bitterkeit durch. Für mich sonst ein Grund, dem Tabak wieder ein paar Punkte abzuziehen. Nicht so beim Ennerdale. Die Bitterkeit bleibt im Rahmen und ich empfinde sie als weniger störend, als bei anderen Rauchkräutern. Ich habe den E. sowohl miFi als auch oFi geraucht. Mit AKF schmeckt er mir am besten, macht ihn irgendwie sanfter.
Dem Ennerdale sollte man eine eigene Pfeife widmen, das Aroma ist doch etwas ausgefallener und auch nicht gerade schwach. Auch wird sich das Crossover nur schwer mit den Aromaten der dänischen Richtung oder gar mit den englischen Naturkräutern vertragen.
Fazit:
Über den Ennerdale ein Review zu schreiben, war mir ein inneres Bedürfnis. Vielleicht um auch denen Mut zu machen, die wie ich falsche Vorstellungen vom english style - Aroma haben. Der Ennerdale hat meine Top Ten - Liste im Sturm erobert. Von diesem Kraut werde ich wohl so bald die Finger nicht lassen können. Ein Aroma-Experiment das man eigentlich allen Pfeifenjüngern empfehlen kann. 6 von 6 Sternen ! Uneingeschränkte Empfehlung. God save Old England!
(19.04.2002)
Uwe Hesse
in England nur lose erhältlich ab ca. £3,50/ 25g!
Als eines meiner must-smoke Tabaksouvenirs hatte ich mir aus London auch diesen Flake mitgebracht. Die weitgehend inhaltsleere englische Herstellerbeschreibung: >A medium strength pressed flake flavoured to give a cool burnig traditional English smoke<. Da ich durch daft.de vorgewarnt war, dass dieser sehr speziell aromatisierte Seifentabak stark polarisiert - entweder man liebt oder haßt ihn - war ich bei der Pfeifenwahl besonders vorsichtig und habe meine mir unwichtigste Pfeife zum Testen gewählt.
Die Aromatisierung des Ennerdale ist wahrlich einzigartig! Ich habe niemals zuvor und hoffentlich niemals danach einen derart wortwörtlich durchdringenden Geruch erlebt. Egal in wie viele Tüten man diesen Duftflakon, ähh Flake, einpackt, er durchdringt alles, so dass im Endeffekt mein gesamter Koffer nach >Old Spice< After Shave duftete, na immerhin besser als nach Schweißsocken oder Latakia ;-) Bekanntlich lieben englische Gentlemen ihre Duftwässerchen besonders stark und lang andauernd, so dass dieser Tabak vielleicht in seiner Heimat gar nicht besonders auffällt, aber selbst dort ist er schon recht einzigartig.
Der langfaserige lockere Flake läßt sich problemlos stopfen, anzünden und auch der Abbrand ist easy und ergibt einen dichten Rauch. Naturgemäß ist die Aromatisierung anfänglich besonders stark präsent, als würde man mit o. g. Rasierwasser gurgeln, wobei ich erwähnen muss, dass ich auch sonst kein Freund dieses >Old Schweiß< Billigdufts bin. Nach einigen Minuten riecht es zumindest in der Pfeife angenehm tabakecht, aber auch nach dem Wiederanzünden kommt der Duft gnadenlos zurück und kratzt etwas im Hals (trotz Stanwell AKF). Diese Tabakcharakteristik hat er mit einigen englischen Tabaken gemein, hier ist dies jedoch ins Extrem gesteigert. Die Nikotinstärke des Ennerdale ist eher leicht und absolut verträglich.
Fazit:
Recht gute Tabakgrundlage aber derart intensiven Kräuter-/Blümchenduft muss ich nicht in meiner Pfeife haben oder anders gesagt: lieber Spice Girls im Radio als Old Spice Tobacco in der Pfeife.
(17.12.2002)
Stefan Wanske
Jawohl, ich habe es getan. Die Beschreibungen hatten mich neugierig gemacht, das Bestellungsprocedere und die HP von synjeco.ch verhießen Seltenheitswert und etwas nicht Alltägliches. Und so orderte ich probehalber: Scotch Flake, Bright CR, Balkan Mixture ... und (tataaa!): Ennerdale Flake.
Der ja immerhin, nach den daft-Reviewern, diskussionswürdig zu sein scheint. Und, wenn man's in der Groups-Suche mal ausgoogelt, offenbar bei ersten Begegnungen die Geister scheidet, dabei unter den zunächst erschrockenen Erstkonsumenten aber immer wieder auch mit der Zeit neue Anhänger findet. ,,Bild dir deine Meinung", dachte ich - zugleich ärgerlich werdend, als ich gewahr wurde, wessen Slogan ich da wieder innerlich zitiert hatte.
Ich würde jedenfalls mit diesem Tabak aus der genannten Auswahl beginnen, nahm ich mir bei Absendung der Order vor..
Was würde mich also erwarten? - Seife? Blumen? ,,Old Spice"? ,,Rosenwasser"? Oder gar ,,englische Ladies aus Ascot"? (So jedenfalls die Reviews...) Manches davon klingt ja, als ob es für sommerliche Tage mit all den versagensbedrohten Deos geradezu prädestiniert sei;-)
Die Phantasie scheint er offensichtlich wenigstens anzuregen, denke ich neidvoll, und warte wenige Tage auf das Päckchen.
Als ich danach eines Morgens im Hof aus dem Auto steige und am Briefkasten vorbeigehe (normalerweise wäre die Post um diese Uhrzeit noch nicht da gewesen), frage ich mich, was denn hier auf einmal so
gottserbärmlich stinkt. Hat jemand aus meinem Hause seine Einkäufe aus der Parfümerie im Treppenhaus hingeschmissen? Unauffällig sehe ich mich nach Glasscherben von Parfümflakons um. Oder haben wir
jemanden aus dem örtlichen Seniorenheim zu Besuch bekommen? Woher sonst sollte diese Fahne von Kampher, Altlavendel, Tosca, Kölnisch Wasser und Lux gekommen sein?
Wenig später weiß ich: die grauenerregende Gasmelange entströmt meinem Briefkasten. Eine Versandtasche aus der Schweiz liegt dort, adressiert an mich, von einem Absender beschriftet, der mir doch eigentlich Tabak hätte schicken sollen. Ich öffne todesmutig den Briefkasten. Rosige Wölkchen scheinen ihm zu entsteigen.
Vorübersummende Fliegen torkeln durch die Luft, auch mir wird für einen Moment schwummerig, und ich halte den wohl parfümiertesten Brief meines Lebens in den Händen. Ich assoziierte mit diesem Dunst noch am ehesten ein verstaubtes Boudoir voll roter Plüschmöbel und Samtportieren, und ich stelle mir vor, dass so die Gelasse und Damenzimmer alternder ungewaschener, aber puder- und duftwasserbeschmierter Rokoko-Kokotten gemuffelt haben müssen.
In einer Vision sehe ich das vertraute Gesicht unserer langjährigen Postbotin vor mir, wie sie morgens beim Sortieren ihres Zustellbezirks im Postamt erstaunt die Augen aufreißt... Was mag die von da an bis zum Zustellen jetzt nur von mir gedacht haben? Wahrscheinlich ist die Post wegen dieses Umschlags so früh da heute. Die gute Briefträgerin hat beim Sortieren wohl beschlossen, heute ausnahmsweise mit unserer Straße zu beginnen...
Für meine Pfeifen schien mir diese Note des noch nicht brennenden Tabaks wenig Gutes zu verheißen. Mir war plötzlich klar, weshalb manche Vor-Reviewer Wert darauf legten, dem Ennerdale eine eigenen Pfeife zu widmen. Widerstrebend füllte ich eine ältliche, länger vernachlässigte, aber saubere Passatore-Billard damit und erwog, für die entsprechende Bohrung noch einen AKF zu suchen, obwohl ich inzwischen meist oFi rauche. Soweit aber kam es dann doch nicht, weil ich zum suchen zu faul war;-)
Und so kam es wie es kommen musste: sorgenumwölkt entzündete ich die Ladung und dachte: ,,So, hm hmmm ... Rokoko-Kokotte im Boudoir am Kamin." Rauchen ließ er sich ja gut, die Tabakbasis scheint zu stimmen, Brennen und Gesotter gibt's nicht und künstlich-chemisch kommt die Aromatisierung auch nicht daher... Aber extrem ungewohnt ist das: so was habe ich noch nie geraucht, es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass Tabak so schmecken und riechen kann, obwohl man da ja in heutiger Zeit grundsätzlich mit allem rechnen kann.
Ich schwanke zwischen Faszination und Grauen. Und fand, Ihr solltet das vielleicht wissen.
Was allerdings jetzt, eine knappe Woche nach Erhalt des Päckchens, gleichsam ,,dem Fass die Krone ins Gesicht schlägt", ist folgender Umstand: Der Ennerdale-Ziplock ist sozusagen fast _leer_!
Und das bei insgesamt 6 angebrochenen Tabaken, die Neuerwerbungen aus dem Schweizer Brief noch nicht mal mitgerechnet. Von den anderen erwähnten Synjecos war ich spontan begeistert, besonders vom Bright CR und der Balkan Mixture. Aber im Vergleich zu den fast aufgerauchten 50g Ennerdale, habe ich von denen nur dezent gekostet.
Was ist nur los mit mir? Ich verstehe mich selbst kaum mehr: Erst dieser Schreck, fast zum beginnenden Ekel hin gesteigert; und jetzt ist der Ennerdale, empfunden als erfrischend, leicht und spritzig, trotz unappetitlicher Rokoko-Assoziationen, schon beinahe leer?
Beinahe fürchte ich, er wieder einmal hat einen anfänglichen Gegner zu einem Verehrer "umgepolt";-))
Wie er das bloß macht....
(23.06.2005)