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Davidoff Flake Medaillons
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Davidoff |
| Mischung: | Virginia , Perique, Cavendish |
| Schnittbreite: | gesponnener Flake |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 50g Runddose |
| Preis: | 15,40 Euro |
Manfred Arenz
Herstellerbeschreibung: "Eine einzigartige Mischung, hergestellt aus besten Virginia und würzigem Perique Tabak, verfeinert mit mildem Black Cavendish. Der aussergewöhnliche Flake-Cut Pfeifentabak verleiht dank seines feinen und ausgewogenen Aromas auch der Umgebung des Rauchers einen angenehmen Geschmack."
Schon vom Erscheinungsbild her eindeutig ein Klon der Dunhill de Luxe Navy Rolls / des Escudo, ebenso vom Preis - wobei Davidoff in dieser Beziehung noch ein paar Pfund drauflegt.
Ein optisch erkennbarer Unterschied ist in der Farbe der Flakescheiben auszumachen - die Flake Medaillons besitzen einen scharzen Kern aus Black Cavendish.
Vom Geschmack her ist kaum ein Unterschied zu den Navy Rolls zu entdecken, die Mischung scheint mir etwas leichter und süßer - dies kann aber auch an der Frische des neu auf dem Markt eingeführten Tabaks liegen.
Fazit:
Kurz und knapp: Wem der Navy Rolls nicht teuer genug ist, kann gerne auf die Flake Medaillons zurückgreifen, entsprechend der <Davidoff-Philosophie>...
(11.02.2007)
Oliver Walter
hier mal mein Eindruck von den Davidoff Flake Medaillons, äh... dem Orlik Bull´s Eye, äh... den Stockebye Luxury Bullseye Flakes! Alles drei ist ein und derselbe Tabak, die Preisunterschiede sind gewaltig (ca. EUR 5,- bis 13,50 für 50 g!). Man kann also einiges sparen, so man die internationalen Bezugsquellen ausnutzt...
Zum Tabak selbst: Es sind große runde Scheiben wie bei den Dunhill Deluxe Navy Rolls. Wahrscheinlich wird der Tabak auf der selben Maschine hergestellt, aheb zumindest irgendwo mal gelesen, es gäbe nur eine Maschine in dieser Dimension. Im Unterschied zu den Navy Rolls haben die Flake Medaillons einen Kern aus Black Cavendish. Das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied. Ich mag allgemein die Komposition aus Virginia, Perique und Black Cavendish. Die Medaillons lassen sich aufgerubbelt sehr gut in die Pfeife einbringen, leicht anzünden und brennen sauber ab. Ein Beissen auf der Zunge passiert nicht, auch nicht wenn man etwas heisser raucht. Der Geschmack ist einfach herrlich, allerdings relativ dezent, kein Tabak wo man beim ersten Rauchen WOW ruft, aber nach 50g ist man süchtig danach.
Aufgrund des dezenten Geschmacks sollte man ihm Pfeifen reservieren, ein Crossover mit anderen V/P-Tabaken würde ihn wohl erdrücken. Ich hatte beim Rauchen anfänglich den Eindruck er schmeckt wie die Navy Rolls nur eben mit dieser Cavendish-Note. Ich habe mir gleich mal ein Pfund dieses Tabaks in den USA geordert und möchte ihn nicht mehr in meiner Tabakbar missen.
(04.05.2007)
Dirk Schimowsky
| Kurzbewertung: | 1 (sehr gut) |
| Zungenfreundlichkeit: | zungenfreundlich, kaum Kribbeln auf der Zunge(vom Virginia) |
| Abbrandeigenschaften: | problemlos |
| Kondensatbildung: | gering (oFi) |
| Aromabeständigkeit: | bis zum Schluss |
| Schnittqualität: | die Scheiben sind gleichmässig geschnitten |
| Stopfbarkeit: | Lässt sich sehr einfach stopfen (aufgerubbelt) |
| Feuchtigkeit: | sehr gut |
| Anzünden: | einfach |
| Vergleichstabake: | Orlik Bulleye Flake (wohl der gleiche Tabak unter einem anderen Namen) |
Herstellertext:
Die Komposition der Davidoff Flake Medallions besteht
aus reifem Virginia Tabak ausgesuchter Felder in Regionen von Virginia
und North Carolina sowie reinem Perique Tabak aus Louisiana. Das
ausgeprägte Aroma des Perique Tabaks mit der natürlichen Süsse des
Virginia Tabaks verleiht dieser Mischung einen charakteristischen
Geschmack. Der Kern aus mildem, fermentiertem Black Cavendish dient zur
Verfeinerung und Abrundung der Davidoff Flake Medallions.
Beschreibung des Tabakbildes:
Die ungefähr 4cm im Durchmesser grossen Scheiben sind dunkelbraun mit
hellen Sprenkeln. In der Mitte ist ein tiefschwarzes Auge aus Black
Cavendish.
Das Stopfen:
Ist sehr einfach. Ich rubbel je nach Pfeifenkopfgrösse 1 - 2 Scheiben
auf und stopfe den Tabak wie eine Mixture.
Das Anzünden:
Nach der ersten Zündung den aufquellenden Tabak mit dem Stopfer glätten
und nochmals anzünden.
Raucheigenschaften:
Wenn man sich ausschliesslich der Pfeife zuwenden kann, brennt er bis
zum Schluss durch. Ausgehen lassen und wieder anzünden ist allerdings
ebenfalls problemlos möglich. Das Aroma ist stabil und bleibt.
Raumnote:
eher dezent. Ein leicht süsslicher Tabakdurft liegt in der Luft.
Gesamtbewertung:
Ich habe diesen Tabak jahrelang ignoriert, da ich ihn für einen leicht
abgewandelten Escudo gehalten habe (halt mit dem BC in der Mitte).
Irgendwann hab ich dann doch mit mal ein Döschen von diesem Tabak zugelegt.
Oh, wie man sich doch irren kann. Ich war von Anfang an sehr begeistert.
Sofort nach dem Entzünden breitet sich eine Geschmackskomposition im
Mundraum aus, die ihresgleichen sucht. Eine leichte nicht so dominante
Süsse, gepaart mit einer leicht fruchtigen Note und im Hintergrund das
leichte Virginiakribbeln mit dem heuigen Charakter. Keine Note tritt
dominant in den Vordergrund sondern alles ergänzt sich zu einem
harmonischen Gesamt(geschmacks)bild. Einfach ein Traum.
Der Tabak legt nach der Hälfe leicht an Stärke zu (wahrscheinlich durch
das Kondensat) behält dabei sein leckeres Aroma und ist von der Stärke
her sättigend. So soll für mich ein Pfeifentabak schmecken. Einfach
herrlich. Momentan ist dieser Tabak meine No. 1.
(11.03.2011)