daft.de

.

Aktuelles

Termine

Pfeifen

Tabak

Schnupftabak

FAQ

Artikel

Bücher

Download

Läden

Linklisten

Zigarren

Hilfe

Mailingliste

Kontakt

Impressum


Formers Private Flake

zurück

DTM Former's Private Flake

(Pfeifentabak)

Markenname:DTM
Hersteller:DTM
Mischung:Virginia, vielleicht auch etwas Burley oder Perique
Schnittbreite:Flake
Typ:aromatisiert
Stärke:medium
Verpackung:50 g Runddose

Manfred Arenz

Mein erster Gedanke beim Schnuppern am Probierglas meines Stammdealers war: "Erinmore Flake für Weicheier" ;-) Der Tabak duftet schwer differenzierbar blumig (manche sagen seifig) mit angedeuteter Note wie Zitronenbrause. Vergleichbar den typischen englischen Aromaflakes / -cubes, jedoch viel dezenter.

Leider ist der Flake in einer Runddose verpackt, so dass einzelne Stränge leicht gequetscht sind. Formers "Stöffchen" ist recht bequem in den Pfeifenkopf zu falten, bedingt durch optimale Feuchte und Schnittart.

Wie bei unzerrubbeltem Flake üblich, muss der gestopfte Tabak sorgfältig entzündet werden, ca. 3 x dürfte reichen. Danach brennt der Tabak sehr gut ab, selbst bei zu heftigem Ziehen bleibt er wirklich kühl auf der Zunge. Dieser Flake ist fast nicht heiß zu rauchen, selbst bei fast schon glühendem Pfeifenkopf ist auf der Zunge nichts brennendes zu schmecken! Der viel (zu oft) zitierte kühle Rauch hat hier wirklich seine Entsprechung.

Der Geschmack hat (IMO Gottseidank) nichts von der blumig-seifigen Note des unangezündeten Tabaks. Auf der Zunge meint man, einen typischen Virginia mit Geschmacksverstärker zu rauchen: angenehm und "echt" süß, ohne klebrig zu schmecken. Für einen leicht aromatisierten Flake bildet sich relativ wenig Kondensat, der Ascherest ist schneeweiß.

Fazit: Von 0 in die Top Ten schon nach wenigen Rauchopfern, ich bin wirklich begeistert!

(04.10.2000)


Frank Nicolai

Der Formers Private Flake ist unverkennbar Bruder des Formers Private Blend. Das Aroma aus der frisch geöffneten Dose ist identisch. Es riecht ein wenig alkoholisch-fruchtig; meine Kollegin sagte: "Rumtopf" dazu. Das Seifige ist nur hintergründig zu erahnen; wohl nur, wenn man weiß, wie der Tabak beim ersten Entzünden schmecken wird. Und da ich jenen Tabak sehr mag muss dieser hier mir wohl ebenfalls munden. Dachte ich und bestellte eine Dose. Doch siehe da: er gefällt mir gar besser als der Blend.

Während im Blend das Fruchtige vorherrscht sind im Flake die seifig zu nennenden und natürlichen Geschmacksanteile ausgeprägter. Wobei zu bemerken ist, dass das Seifenaroma nach wenigen Füllungen verschwindet oder nicht mehr wahrgenommen wird. Jemand, der wie ich langsam zum Seife-Raucher mutiert, stellt dieses Aroma eh kaum noch fest. Es wird ihm nur von Mitanwesenden bestätigt, dass da irgendetwas ist, das an Sanitärräume erinnert. Ich habe den Formers Flake (wie immer) aufgerubbt in die Pfeife gestopft. Da die Scheiben halb schräg in der Dose liegen (stehen?) und ziemlich lose sind, ist es auch kaum anders möglich. Das Entzünden ist dann sehr einfach. Demjenigen, der das erste mal Bekanntschaft mit dem Tabak macht sei die Warnung ins Stammbuch gekritzelt: Achtung: Seife! (Das bedeutet auch, dass mit einem gewissen Cross-Over gerechnet werden muss; allerdings nehmen andere Virginia-Flakes das nicht allzu sehr übel.) Doch wie schon gesagt; dieser Geschmack macht mir viel Freude. Er erinnert an den gleichnamigen Blend und an den Bulldog "Golden Flake". Und hier im Flake kommen die Aromen des hervorragenden Grundtabaks besser durch als im Blend. Dort wirkt der "Hintergrund" etwas flacher und unspektakulärer. Der Virginia ist zwar nicht sehr stark, aber ausgeprägt rauchig und mild im Geschmack. Erstaunlich - darauf wurde bereits hingewiesen - ist, dass der Flake selbst beim Versuch, ihn rotglühend zu rauchen noch zungenmild bleibt.

Erstaunlich ebenfalls: wenn man nach dem Rauchgenuss die Asche aus der Pfeife entfernen will muss man sich schon ziemlich anstrengen, sie überhaupt zu finden. Ich habe bisher noch kaum einen Tabak kennengelernt, der so wenig feine Asche produziert. Der Filter ist nach dem Rauchen nur wenig feucht und kaum verfärbt. Beim Rauchen ohne Filter genügt es meist, einmal den Reiniger zu benutzen.

Fazit: Formers Private Flake ist wie sein Bruder, der Blend, ein wirklich guter Tabak, der mich seit kurzem zu begeistern weiß. Offensichtlich haben die DTM-Leute um Herrn Westphal unser Flehen nach gutem Tabak erhört und wollen dem ultra-leichten; ultra-aromatisierten Tabakangebot etwas qualitatives entgegensetzen. Denn sowohl der Skippers, der Sailors, der Black Velvet und auch die beiden Formers sind von hoher Qualität. Wer sich an den anfangs ungewöhnlichen Geschmack gewöhnen kann, wird mit einem hochwertigen und wunderbar zu rauchenden Tabak verwöhnt. In meiner persönlichen Wertung erhält er ein "sehr empfehlenswert".

(25.01.2001)


Ingo Gebert

Im Dan-Pipe Katalog wird der Tabak mit folgenden Worten charakterisiert." Der im Private Blend enthaltene reine Flake mit der voll süffigen Virgina Süße, dabei angenehm mild im Rauch. Stärke: medium."

In der Dose kann ich einen ziemlich hellbraune, ja fast schon mit einem Stich in das Gelbliche gehende Flakestücke erkennen. Ohne große Mühe kann ich den Flake in die Pfeife einbringen, und auch das Abbrandverhalten ist akzeptabel. Schon bald macht sich nach dem Anzünden ein Geschmack breit, welcher mich doch stark an Seife erinnert. Im letzten Drittel der Pfeifenfüllung kommen erst ein paar Züge, die nach heißer Luft schmecken, und anschließend hatte ich bis zum Ende nur ein leichtes Prickeln auf der Zunge. Diese Eindrücke waren nicht einmalig. und wiederholten sich auch bei den anderen Rauchopfern. Tja, und was ist mit dem Tabakgeschmack bzw. der Tabakwürze? Die ist wohl wasserscheu und hat mit dem Seifenaroma Wäsche oder Dusche assoziiert und sich klammheimlich aus dem Staub gemacht, denn zum keinem Zeitpunkt konnte ich hiervon etwas erschmecken.

Fazit: Daumen runter, ich mag nun mal kein Seifenaroma in meiner Pfeife...

(02.08.2002)

Aktuelle Änderungen (alle) | Edit SideBar Letzte Änderung dieser Seite: 28.12.2010 10:04 Uhr bearbeiten | drucken | Versionen